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© ZF Markt | 13 Dezember 2018

ZF investiert 3 Milliarden Euro in Saarbrücken

Der ZF-Konzern in SaarbrĂŒcken wird in den kommenden vier Jahren insgesamt 800 Millionen Euro in den Standort investieren. Der soll damit fit gemacht werden fĂŒr den Wandel von konventionellen hin zu elektrischen Pkw-Antrieben.
„Der Anteil an Hybridgetrieben in der Produktion wird sich in den nĂ€chsten Jahren verzehnfachen – von 5 auf dann 50 Prozent“, schaut der Vorsitzende des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG, Wolf-Henning Scheider, voraus. Weltweit investiere ZF mehr als drei Milliarden Euro in neue Produkte und sein Produktionsnetzwerk fĂŒr Getriebetechnologie.

FĂŒr den Standort SaarbrĂŒcken sei die fortschreitende Elektrifizierung des Antriebsstrangs Chance und Herausforderung zugleich, heißt es in einer Pressemitteilung. „Als Chance sehen wir die zunehmende Marktdurchdringung der weiterentwickelten Hybridantriebe, die aus unserer Sicht viel mehr sind als nur eine BrĂŒckentechnologie“, sagt ZF-Chef Scheider. Mit höheren Reichweiten zwischen 80 und 100 Kilometern könne ein Großteil aller Fahrten mittlerweile elektrisch absolviert werden.

Dass Hybridtechnik stark nachgefragt ist, zeige sich an den Abrufzahlen der ZF-Kunden: Der Anteil an Hybridgetrieben werde sich in den kommenden Jahren von derzeit fĂŒnf auf dann 50 Prozent erhöhen. ZF begegnet diesem Nachfrageboom mit einem mehr als drei Milliarden Euro schweren Investitionsprogramm in die Weiterentwicklung und ZukunftsfĂ€higkeit dieser Produkte. In SaarbrĂŒcken, dem Leitstandort fĂŒr Getriebetechnik, investiert der Technologiekonzern in den nĂ€chsten vier Jahren rund 800 Millionen Euro in Produktionsanlagen und -systeme, die Infrastruktur sowie in sein Lieferantennetzwerk.

Wenn die aktuell prognostizierte Entwicklung hin zu einer reinen ElektromobilitĂ€t so fortschreitet, wie aktuell in etlichen Studien prognostiziert, werde der Absatz im Werk SaarbrĂŒcken allerdings langfristig sinken. Das bedeutet auch eine sinkende Mitarbeiterzahl. „Die Tatsache, dass diese Effekte erst in einigen Jahren eintreten werden, gibt uns die Chance, uns bereits heute darauf vorzubereiten“, so Stephan von Schuckmann, Leiter der Division Pkw-Antriebstechnik.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2