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© firaxissmooke dreamstime.com Design Analysen | 11 Dezember 2018

HARTING kann beim Umsatz kräftig zulegen

Die HARTING Technologiegruppe im nordrhein-westfälischen Espelkamp ist im Geschäftsjahr 2017/18 erneut zweistellig gewachsen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor.

Mit einem Plus von 13,4 Prozent hat das weltweit tätige Familienunternehmen einen Umsatz von 762 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 672 Millionen Euro). Die Zunahme übertraf damit deutlich die Prognose des Vorstands von fünf bis sechs Prozent auf der letztjährigen Jahrespressekonferenz im Dezember 2017. „Das ist eine Top-Performance, die uns stolz macht. Mit der geschäftlichen Entwicklung sind wir sehr zufrieden“, freut sich der Vorstandsvorsitzende Philip Harting. Das Wachstum kam aus allen Regionen und allen Märkten. Wachstumstreiber waren die Impulse aus den Marktsegmenten Transportation, Maschinenbau, Automation und Robotik. Damit habe das Unternehmen den Umsatz in zehn Jahren mehr als verdoppelt. Im Geschäftsjahr 2007/08 betrug der Umsatz 345 Millionen Euro. Das stärkste Plus gab es in der Region Asien mit einer Steigerung von 18 Prozent auf 187 Millionen Euro (Vorjahr: 158 Millionen Euro). In Europa (ohne Deutschland) und dem Nahen Osten (EMEA) nahm der Umsatz um 17 Prozent auf 263 Millionen Euro (Vorjahr: 225 Millionen Euro) zu. In der Region Americas gab es ein Plus von 8 Prozent auf 79 Millionen Euro (Vorjahr: 73 Millionen Euro). Auch in Deutschland entwickelte sich das Geschäft weiter positiv. Hier verbuchte HARTING ein Plus von 8 Prozent auf 233 Millionen Euro (Vorjahr: 216 Millionen Euro). HARTING werde das Thema Digitalisierung weiter mit Hochdruck vorantreiben, erklärt der Vorstandsvorsitzende Philip Harting. Von den Lösungen im Bereich Digitalisierung und der Marke HARTING profitierten auch einzelne Tochtergesellschaften der Technologiegruppe. So stellte HARTING Applied Technologies für die Produktion von BERNSTEIN Sicherheitsschaltern eine Produktionsanlage her, die im August in der BERNSTEIN Produktionsstätte in Hille-Hartum übergeben wurde. Große Chancen sieht Harting in dem Thema Elektromobilität. HARTING hat mit den Partnern Rinspeed und KUKA eine automatisierte Lade-Lösung geschaffen: Der Ladeassistent - ein Greifroboter von KUKA - führt den DC-Combo-2-Steckverbinder optimal in die Ladesteckdose am Fahrzeug. Nach dem Ladevorgang zieht der Roboter den Steckverbinder samt Kabel wieder ab, und das Fahrzeug ist nach kurzer Zeit wieder einsatzbereit. Die Bereitstellung der leistungsstarken DC Versorgung ist optimal an den Ladeassistenten angepasst, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Tochtergesellschaft HARTING Automotive ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen und investiert in die Ausweitung ihrer Produktionskapazitäten in Sibiu und Agnita in Rumänien. Das Unternehmen ist seit langem auf dem Markt der Zulieferindustrie Automotive zuhause und verzeichnete zuletzt eine stark gestiegene Nachfrage nach E-Mobility-Lösungen. Im Bereich von Anschluss- und Übertragungstechnik entwickelt und produziert das Unternehmen Lade-Equipment für Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge. „Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt rund 63 Millionen Euro investiert“, so Vorstand Maresa Harting-Hertz auf der Jahrespressekonferenz. Ein erheblicher Teil davon sei in das European Distribution Center (EDC) in Espelkamp geflossen. Ebenfalls investiert wurde in die Neuproduktentwicklung im HARTING Development Center (HDC) in Rahden. Im HDC werden die Entwicklungskompetenzen mit Fokus auf Industrie 4.0 gebündelt. Das erneute zweistellige Umsatzwachstum und die Investitionen in die Zukunftssicherung hatten auch einen positiven Effekt auf die Personalentwicklung. Die Mitarbeiterzahl stieg im Verlauf des Geschäftsjahres 2017/18 auf 4.980 (Vorjahr: 4.639). Das entspricht einem Anstieg von 7,4 Prozent. Derzeit werden 150 kaufmännische und technisch-gewerbliche Auszubildende sowie Duale Studenten in 22 Berufen auf ihre künftigen Tätigkeiten vorbereitet. Die Digitalisierung und der technologische Umbau des Unternehmens würden HARTING auch die nächsten Jahre fordern. Alles was vernetzt werden könne, werde vernetzt. „Um in der Branche langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und um auch in den nächsten Jahren zu wachsen, müssen wir alle Prozesse digitalisieren, die notwendig sind“, so Harting. Die Konjunktur habe sich im vierten Quartal des Geschäftsjahres eingetrübt. Die Zuwachsraten in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahrs 2018/19 sind schwächer ausgefallen. „Der Zenit des Wachstums ist überschritten“, sagt Harting. Die Technologiegruppe rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 daher nur noch mit einer Umsatzsteigerung von knapp unter fünf Prozent.
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2019.04.18 05:19 V13.0.9-1