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Markt | 06 Dezember 2018

USA und China nähern sich im Zollstreit an

US-PrÀsident Trump und Chinas PrÀsident Xi Jinping haben sich darauf geeinigt, ab dem 1. Januar 2019 die Zölle auf Produkte im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zunÀchst bei einem um Satz von 10 Prozent zu belassen und sie zu Jahresbeginn nicht auf 25 Prozent zu erhöhen.
Im Gegenzug werde China eine noch nicht vereinbarte, aber sehr große Menge an landwirtschaftlichen, energiewirtschaftlichen, industriellen und anderen Produkten aus den Vereinigten Staaten kaufen, um das Handelsungleichgewicht zwischen den beiden LĂ€ndern zu verringern. Eine offizielle BestĂ€tigung aus Peking steht allerdings aus. Auch der Chef-Wirtschaftsberater von PrĂ€sident Trump, Kudlow, sagte in einem Interview, es sei noch nicht alles unter Dach und Fach.

Die beiden PrĂ€sidenten haben sich offenbar darauf verstĂ€ndigt, unverzĂŒglich Verhandlungen ĂŒber strukturelle VerĂ€nderungen, beispielsweise beim Schutz von geistigem Eigentum und Cyberangriffen aufzunehmen. Beide Parteien haben vereinbart, dass sie daran arbeiten werden, diese Transaktion innerhalb der nĂ€chsten 90 Tage abzuschließen. Wird bis zum Ende dieses Zeitraums keine Einigung erzielt, wĂŒrden die Zölle von 10 Prozent auf 25 Prozent angehoben, heißt es aus dem Weißen Haus. Von einem Ende des Handelsstreits zu sprechen, ist also verfrĂŒht. Trump hĂ€lt den Druck auf Peking weiter aufrecht.

„Wir werden entweder einen echten Deal mit China haben oder ĂŒberhaupt keinen Deal“, wird Trump zitiert. Er gehe aber davon aus, dass letztlich ein Abkommen abgeschlossen werde.

Chinas PrÀsident Xi erklÀrte auch, dass er bereit sei, den zuvor nicht genehmigten Qualcomm - NXP Deal zu genehmigen, sollte er ihm erneut vorgelegt werden. Qualcomm hat darauf jedoch in einer per E-Mail an die Nachrichtenagentur Reuters gerichteten ErklÀrung reagiert und erlÀutert, dass man die Angelegenheit als abgeschlossen betrachtet.
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2018.12.11 23:40 V11.10.6-2