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© umicore Markt | 27 November 2018

Audi und Umicore entwickeln Kreislauf für Batterie-Recycling

Audi und Umicore haben Phase eins ihrer strategischen Forschungs-Kooperation fĂŒr ein Batterie-Recycling erfolgreich abgeschlossen. Das schreiben beide Unternehmen in einer Pressemitteilung.
Die beiden Partner entwickeln einen geschlossenen Kreislauf fĂŒr Bestandteile von Hochvoltbatterien, die dadurch immer wieder von neuem nutzbar sein sollen. Besonders wertvolle Materialien sollen von einer Rohstoffbank abrufbar sein.

Bereits vor dem Start der Zusammenarbeit mit Umicore im Juni 2018 hatte Audi die Batterien im Plug-in-Hybrid-Auto A3 e-tron analysiert und Wege fĂŒr ein Recycling definiert. Materialtechnologie-Experten und Audi hatten anschließend die möglichen Recycling-Quoten fĂŒr Batteriebestandteile wie Cobalt, Nickel und Kupfer analysiert. Das Ergebnis: Mehr als 95 Prozent dieser Elemente lassen sich im Labortest wiedergewinnen und neu einsetzen.

In dem Recycling-Konzept steht der sogenannte Closed-Loop-Ansatz im Mittelpunkt. In einem solchen geschlossenen Kreislauf fließen wertvolle Elemente aus Batterien am Ende ihres Lebenszyklus in neue Produkte ein und können somit weiter genutzt werden.

Diesen Ansatz macht sich Audi jetzt fĂŒr die Hochvoltbatterien im neuen Elektroauto Audi e-tron zu Nutze. So sollen Erkenntnisse ĂŒber den Reinheitsgrad der wiedergewonnenen Stoffe, zur Recycling-Quote und der wirtschaftlichen Machbarkeit von Konzepten wie einer Rohstoffbank gewonnen werden.

„Wir wollen Vorreiter sein und Recyclingverfahren vorantreiben. Das ist auch Baustein unseres Programms zur CO2-Reduktion in der Beschaffung“, erlĂ€utert Bernd Martens, Vorstand Beschaffung und IT der AUDI AG. Das Batterie-Recycling sei fĂŒr Audi ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger ElektromobilitĂ€t.
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