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© Siemens Markt | 27 November 2018

London Underground vergibt Milliarden-Auftrag an Siemens Mobility

Siemens Mobility hat sich einen Milliarden-Zugauftrag in Großbritannien gesichert. London Underground (LUL), eine Tochtergesellschaft von Transport for London (TfL), hat für rund 1,5 Milliarden GBP (1,54 Milliarden Euro) 94 U-Bahn-Züge bestellt.

London Underground ist verantwortlich für das Nahverkehrssystem in der britischen Hauptstadt. Die Züge sind für den Einsatz auf der Piccadilly Line vorgesehen und sollen die bestehende Flotte aus den 1970er Jahren ersetzen. Die Auslieferung beginnt ab 2023. „Unsere neuen U-Bahnen für London tragen maßgeblich dazu bei, die Kapazität und den Durchsatz auf der Piccadilly Line zu erhöhen“, erklärt Sabrina Soussan, CEO von Siemens Mobility. Zudem würden sie den Fahrgästen einen deutlich gesteigerten Komfort bieten. „Mit den neuen Zügen auf der Piccadilly-Line wird sich für Millionen Fahrgäste das Reiseerlebnis verbessern. Die Züge werden in den kommenden Jahrzehnten häufiger und zuverlässiger fahren“, so Soussan weiter. Die Auslieferung soll ab dem Jahr 2023 erfolgen. Die neuen Piccadilly-Züge basieren auf der Metro-Plattform Inspiro von Siemens Mobility und sind komplett durchgängig begehbar, so dass die Fahrgäste einfach von einem Ende des Zuges zum anderen blicken und gehen können. Weit öffnende Türen sollen das Ein- und Aussteigen erleichtern. Das Fahrgastinformationssystem biete aktuelle Reiseinformationen zum Fahrtverlauf und erleichtere es, die Weiterfahrt zu planen. Außerdem sind die Wagen vollklimatisiert. Im Rahmen eines Flottenservicevertrags wird Siemens Mobility beginnend mit der Inbetriebnahme der ersten Züge auch die Versorgung mit Ersatzteilen über einen Zeitraum von fünf Jahren übernehmen. Auch leistet Siemens Mobility ab Ende der Garantiezeit technische Unterstützung über den geplanten Lebenszyklus der Züge. TfL und Siemens Mobility wollen nun gemeinsam Optionen für eine mögliche lokale Fertigung in Großbritannien in Kombination mit dem Weltkompetenzzentrum für Metros in Wien prüfen. Bereits im März 2018 hatte Siemens Mobility die Pläne für eine lokale Fertigungsstätte für Züge in Goole, East Yorkshire, vorgestellt. Hier sollen bis zu 700 Arbeitsplätze entstehen, zusätzlich 250 während der Bauphase und potentiell weitere 1.700 in den Zulieferbetrieben im Vereinigten Königreich. Allein auf der stark frequentierten Piccadilly Line sollen 2026 zur Hauptverkehrszeit 27 statt wie bisher 24 Züge pro Stunde fahren. Dies bedeutet, dass zur Stoßzeit alle 135 Sekunden ein Zug fährt. Bereits heute nutzen mehr als 700.000 Fahrgäste jeden Tag diese Linie.
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