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© Apple (nur zu Illustrationszwecken) Markt | 23 November 2018

Foxconn plant drastische Einschnitte

Foxconn plant offenbar große Einschnitte im Konzern, sowohl bei den Ausgaben als auch beim Personal. Das berichtet das Nachrichtenportal Bloomberg.

Man habe ein „sehr schwieriges und wettbewerbsfähiges Jahr vor sich" wird als Hauptgrund für die Kosteneinsparungen genannt. Geplant ist, die Ausgaben um umgerechnet rund 2,54 Milliarden Euro (20 Milliarden RMB) zu kürzen. Damit will Foxconn seine Margen erhöhen. Aus einem internen Foxconn-Papier geht hervor, dass das Unternehmen in den vergangenen 12 Monaten umgerechnet rund 6,05 Milliarden Euro (209 Milliarden NTD) ausgegeben hat. Weiterhin will das Unternehmen beim Personal sparen und streicht die Beschäftigtenzahlen zusammen. Nach Bloomberg-Informationen soll aus dem nichttechnischen Bereich jeder zehnte Mitarbeiter gehen. Mehr als eine Million Mitarbeiter arbeiten weltweit für das taiwanesische Unternehmen, die meisten davon in chinesischen Werken. Foxconn montiert auch für den Apple-Konzern iPphones. Diejenigen Abteilungen, die sich mit der iPhone-Montage befassen, sollen die Kosten um umgerechnet rund 789 Millionen Euro (6 Milliarden RMB) senken. Die Einsparungsmaßnahmen im Zusammenhang mit den iPhone-Unternehmensbereichen würden aber lediglich etwa 30 Prozent der angestrebten umgerechnet rund 2,54 Milliarden Euro (2,9 Milliarden US Dollar) ausmachen. Die restlichen 70 Prozent entfielen auf andere Bereiche. In einer Stellungnahme heißt es von Foxconn, das Unternehmen stelle seine Geschäftstätigkeiten in jedem Jahr auf den Prüfstand.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2