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© adam121 dreamstime.com Design Analysen | 15 November 2018

Voltabox veröffentlicht Neunmonatszahlen und bestätigt Gesamtjahresprognose

Die Voltabox AG hat ihre Ergebnisse für die ersten neun Monate 2018 veröffentlicht. Gleichzeitig hat das Unternehmen die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.
Die Konzentration auf lukrative Nischenmärkte der Elektromobilität beginne sich auszuzahlen, zieht Jürgen Pampel, Vorstandsvorsitzender der Voltabox AG eine erste Bilanz. „Vor allem in der Intralogistik ist die Nachfrage nach unserer Technologie sehr stark und hat uns im dritten Quartal eine hohe Auslastung bei der hoch automatisierten Produktion von Modulen beschert“. Ein wesentlicher Teil der erhöhten Nachfrage gehe auf die Kooperation mit dem Partner Triathlon zurück, die im zweiten Quartal neu aufgesetzt wurde.

Durch die anziehende Nachfrage hat Voltabox im dritten Quartal einen Umsatz von 15,4 Millionen Euro erzielt. Zur Einordnung der erzielten Gesamtleistung sei zudem die Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen zu berücksichtigen - diese belaufe sich auf 7,2 Millionen Euro. Von Januar bis September erwirtschaftete Voltabox einen Umsatz von 33,5 Millionen Euro und wuchs damit um 105 Prozent gegenüber dem Vorjahr (16,3 Millionen Euro). Die EBIT-Marge stieg im Jahresvergleich ebenfalls deutlich und lag nach den ersten neun Monaten bei 7,0 Prozent (Vorjahr: -10,7 Prozent).

Neben den hohen Stückzahlen von Batteriemodulen für die Intralogistik hat Voltabox im dritten Quartal vor allem Batteriesysteme für den Einsatz in Trolleybussen gefertigt. Diese sind für den Einsatz in den Nahverkehrsnetzen von Seattle, San Francisco und Luzern vorgesehen. Ebenso wurden im dritten Quartal die ersten Batteriesysteme für Schäffer, ein Anbieter von Hof-, Rad- und Teleradladern, in Serie produziert und ausgeliefert.

Bei Voltabox werde nun auch die Serienproduktion von Starterbatterien für BMW Motorrad anlaufen. Diese soll sich spätestens zu Beginn des kommenden Geschäftsjahres in zusätzlichen Umsätzen bemerkbar machen. Darüber hinaus trugen im dritten Quartal erstmals Batteriesysteme für Massenmarktanwendungen wie Pedelecs und E-Bikes zum Umsatz bei.

Mit der Übernahme von ACCURATE Smart Battery Systems habe Voltabox sein M&A-Wachstum vorläufig abgeschlossen, teilt das Unternehmen mit. Wie schon zum Börsengang angekündigt, erschließt sich Voltabox mit dem jüngsten Zukauf auch ausgewählte margenstarke Massenmärkte für Lithium-Ionen-Batteriesysteme. ACCURATE entwickelt und produziert passgenaue, standardisierte Batteriesysteme vor allem für Pedelecs und E-Bikes aus dem Premium-Segment.


Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg deutlich auf 4,9 Millionen Euro (Vorjahr: -0,3 Millionen Euro), was einer EBITDA-Marge von 14,8 Prozent (Vorjahr: -1,5 Prozent) entspricht. Nach planmäßig erhöhten Abschreibungen von 2,6 Millionen Euro (Vorjahr: 1,5 Millionen Euro) verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 2,3 Millionen Euro (Vorjahr: -1,8 Millionen Euro). Unter Berücksichtigung des deutlichen Umsatzanstiegs erhöhte sich die EBIT-Marge klar auf 7,0 Prozent (Vorjahr: -10,7 Prozent). Das Konzernergebnis stieg im Berichtszeitraum auf 1,8 Millionen Euro (Vorjahr: -1,5 Millionen Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,11 Euro.

Das Eigenkapital der Voltabox AG summiert sich auf 157,1 Millionen Euro (31. Dezember 2017: 155,0 Millionen Euro). Aufgrund der leicht gestiegenen Bilanzsumme reduzierte sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag marginal auf 89,1 Prozent (31. Dezember 2017: 90,8 Prozent). Angesichts der guten Auftragssituation erwartet der Vorstand, dass Voltabox in den bisher besetzten Marktsegmenten bei zunehmender Profitabilität signifikant stärker als der Markt wächst. Neben der Intralogistik würden die Marktsegmente Trolleybusse sowie Land- und Bauwirtschaft wesentliche Wachstumstreiber sein.

Die Umsatzprognose in Höhe von 65 bis 70 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2018 werde bestätigt. Die strategisch wichtige Neugestaltung der Partnerschaft mit Triathlon für die Absicherung der angestrebten Marktführerschaft im Wachstumsmarkt Intralogistik belaste das EBIT im laufenden Geschäftsjahr allerdings mit rund 2 Millionen Euro, so dass die EBIT-Marge im Gesamtjahr bei etwa 7 Prozent erwartet wird. Der Vorstand geht im laufenden Jahr von einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 13,4 Millionen aus.
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2018.12.13 13:08 V11.10.14-2