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Design Analysen | 13 November 2018

Continental legt aktuelle Neunmonatszahlen vor

Continental hat die Neunmonatszahlen und die Cash-Flow-Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Im dritten Quartal erreichte das Technologieunternehmen aus Hannover einen Umsatz von 10,8 Milliarden Euro.

Das bereinigte operative Ergebnis belief sich im selben Zeitraum auf 772 Millionen Euro. Dies entspricht einer bereinigten operativen Marge von rund 7 Prozent. Der Free Cashflow bereinigt um Zukäufe und die Dotierung der US-Pensionen liegt nach neun Monaten bei rund 370 Millionen Euro (Q3: 74 Millionen Euro). Bis Jahresende solle der bereinigte Free Cashflow unverändert rund 1,6 Milliarden Euro erreichen, berichtet Continental. Trotz des deutlich eingetrübten Marktumfeldes habe man die zuletzt geänderten Ziele beibehalten, so der Vorstandsvorsitzende von Continental, Dr. Elmar Degenhart. „Insbesondere in Europa und in China ist die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im dritten Quartal deutlich zurückgegangen“, erklärt Degenhart. China und Europa stünden zusammen mittlerweile für mehr als die Hälfte der globalen Fahrzeugproduktion. Angesichts der Marktschwäche in beiden Regionen sei das leichte Umsatzwachstum ein gutes Zeichen. „Genauso unsere Auftragseingänge für Automobilelektronik: sie liegen mit knapp 30 Milliarden Euro nach neun Monaten fast auf dem sehr hohen Vorjahresniveau“, sagt Degenhart. Der Umsatz der Automotive Group ist demnach organisch um 1,7 Prozent gewachsen – und damit mehr als 4 Prozentpunkte stärker als der Markt beziehungsweise die weltweite Fahrzeugproduktion, die nach vorläufigen Daten um etwa 2,5 Prozent zurückging. Zur aktuellen Lage des Technologieunternehmens sagt Degenhart: „Wir haben wie angekündigt in allen Unternehmensbereichen umfassende Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz eingeleitet. Dazu zählen unter anderem die Optimierung unserer Lieferkette und Produktionsprozesse sowie eine gründliche Überprüfung unserer Kosten.“ Mit Blick auf die Automobilindustrie unterstreicht der Vorstandsvorsitzende die technischen Herausforderungen: Digitalisierung, Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung seien jeweils für sich selbst betrachtet die größten Umwälzungen, die die Industrie in ihrer über 100-jährigen Geschichte erlebt habe. Im dritten Quartal erreichte das Technologieunternehmen einen Umsatz von 10,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Umsatzwachstum von knapp 1 Prozent. Im Berichtsquartal erreichte das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) 772 Millionen Euro, die bereinigte operative Marge lag bei rund 7 Prozent. Für das Gesamtjahr rechne man bei Continental unverändert mit einer bereinigten EBIT-Marge von mehr als 9 Prozent. Das Marktumfeld werde schwieriger. Seit knapp zehn Jahren sei im abgelaufenen Quartal zum ersten Mal einen substanzieller Rückgang der weltweiten Fahrzeugproduktion beobachtet worden, so Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. In China lag der Rückgang der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im dritten Quartal bei 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, in Europa bei 6 Prozent. Die Fahrzeugproduktion in Nordamerika hingegen legte um 2 Prozent zu. Continental geht davon aus, dass das Marktumfeld auch im verbleibenden Quartal dieses Jahres schwach bleiben wird. Für das vierte Quartal geht das Unternehmen weiter von rückläufigen Produktionsraten aus. Die Automotive Group konnte ihren Umsatz im abgelaufenen Quartal trotz weltweit rückläufiger Automobilproduktion um 1 Prozent gegenüber dem Vorquartal steigern. Organisch lag das Wachstum bei 1,7 Prozent. Der Umsatz summierte sich in diesem Zeitraum auf 6,4 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Marge lag bei 4 Prozent (Vorjahr: 7,8 Prozent). Die Rubber Group setzte im dritten Quartal rund 4,4 Milliarden Euro um, was ein leichtes Umsatzplus gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum bedeutet. Das organische Wachstum lag im dritten Quartal 2018 bei 2,7 Prozent. Mit Blick auf den positiven Verlauf des Winterreifengeschäfts sagt Schäfer: „Unter anderem aufgrund der hohen Performance unserer Winterreifen und deren wiederholt hervorragenden Testergebnissen rechnen wir damit, das Rekordabsatzniveau in Europa aus dem vergangenen Jahr in 2018 noch einmal übertreffen zu können.“ In den ersten neun Monaten vermeldet Continental Investitionen von mehr als 1,9 Milliarden Euro in Sachanlagen und Software. Damit belief sich die Investitionsquote auf 5,9 Prozent (Vorjahr: 5,5 Prozent). Für Forschung und Entwicklung wendete das Technologieunternehmen netto mehr als 2,5 Milliarden Euro auf. Dies entspricht einer Quote von 7,6 Prozent bezogen auf den Unternehmensumsatz. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 7,2 Prozent. Zum Ende des dritten Quartals 2018 beschäftigte Continental mehr als 244.000 Mitarbeiter - 9.000 mehr als im Vergleich zum Vorjahresende.
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