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© Osram Design Analysen | 09 November 2018

Osram steigert seinen Umsatz für das Geschäftsjahr 2018

Trotz konjunktureller Herausforderungen und einem schwierigen Marktumfeld hat sich Osram im Geschäftsjahr 2018 behaupten können und seinen Umsatz auf vergleichbarer Basis leicht gesteigert. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die das Unternehmen jetzt veröffentlich hat.
Der Konzern werde sich künftig noch stärker auf Photonik und damit optische Technologien über Beleuchtung hinaus fokussieren, heißt es weiter. Bereinigt um Portfolio- und Währungseffekte ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Prozent auf über 4,1 Milliarden Euro gestiegen. Die bereinigte operative Marge erreichte 14,7 Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA ist von der Konjunktureintrübung, insbesondere in der Automobilwirtschaft, belastet und betrug 605 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern summierte sich auf 142 Millionen Euro.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für das abgelaufene Geschäftsjahr eine gleichbleibende Dividende von 1,11 Euro je Aktie vor. Darüber hinaus hat das Unternehmen einen neuerlichen Aktienrückkauf über bis zu 400 Millionen Euro beschlossen.

„Trotz erheblicher makroökonomischer Herausforderungen, einem schwierigen Marktumfeld im Automobilbereich und Projektverschiebungen einiger Kunden konnten wir im Geschäftsjahr 2018 den Umsatz um knapp zwei Prozent leicht steigern und eine ordentliche Marge erzielen“, so Olaf Berlien, Vorstandsvorsitzender der OSRAM Licht AG.

Der Vorstand hat eine Neuausrichtung seiner Geschäftsbereiche beschlossen, die nun den Schwerpunkt auf optische Halbleiter, Automobil und digitale Anwendungen haben. Weiterhin setzt der Konzern wie zuletzt mit den Übernahmen des VCSEL-Spezialisten für optische Identifikationstechnik, Vixar sowie einem der weltweit führenden Anbieter für smartes Pflanzenlicht, Fluence Bioengineering, auf Zukunftsmärkte mit hohem Wachstumspotential.

Im Bereich Automotive (AM) will Osram künftig als Marktführer die Autoindustrie in der Erstausrüstung und im Aftermarket-Geschäft mit LED-Komponenten, mit innovativer Lasertechnologie, sowie mit Produkten auf Basis traditioneller Technologien ausstatten. Von der neuen Tochtergesellschaft Advanced Smart Lighting (Osram Continental GmbH) sollen kundenspezifische Lichtsysteme angeboten werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich der Umsatz der Einheit AM pro-forma auf 1,9 Milliarden Euro.

Im Segment Digital (DI) finden sich unter anderem Geschäfte, für stark wachsende Zukunftsmärkte, unter anderem der Bereich Smart Farming. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Umsatz des Segments pro-forma 917 Millionen Euro betragen.
Der Bereich Opto Semiconductors (OS) bleibe das technologische Rückgrat von Osram. Mit einer hohen Forschungs- und Entwicklungsquote sei OS seit Jahren der Technologieführer im Bereich optische Halbleiter. Die OS-Technologie bilde in zahlreichen Fällen die Grundlage für das Produktportfolio der Schwestersegmente AM und DI. Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich der Umsatz hier auf 1,7 Milliarden Euro.

Osram will sich im Geschäftsjahr 2019 noch stärker auf Digitalisierung und Zukunftsmärkte ausrichten. Allerdings bleibe aufgrund mehrerer Unwägbarkeiten insbesondere im Automarkt, bestehender oder drohender Handelskonflikte, die Sichtbarkeit eingeschränkt. Tendenziell dürfte sich das Unternehmen im zweiten Geschäftshalbjahr erfolgreicher entwickeln als in der ersten Hälfte, so Osram.

Im Geschäftsjahr 2019 erwartet das Osram-Management eine stabile bis moderat wachsende Umsatzentwicklung von 0 bis 3 Prozent auf vergleichbarer Basis. Die um Sondereffekte bereinigte EBITDA-Marge sollte zwischen 12 und 14 Prozent liegen. Zudem wird ein positiver Free Cash Flow im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet.
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2018.11.11 12:47 V11.8.0-2