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© BASF Markt | 07 November 2018

BASF Venture Capital investiert erstmals direkt in chinesisches Unternehmen

Die BASF Venture Capital GmbH investiert in Prismlab, einen Anbieter von 3D-Druckverfahren und 3D-Druckmaschinen mit Sitz in Shanghai, China. Prismlab hat einen patentierten Druckprozess entwickelt, der sich durch eine sehr hohe Druckgeschwindigkeit, hohe PrÀzision und geringe Druckkosten auszeichnet.
Das BASF-Investment soll es Prismlab ermöglichen, seine Produkt- und Innovationsentwicklung weiter zu beschleunigen und gleichzeitig seine Reichweite auf dem Weltmarkt zu stĂ€rken, heißt es in einer Pressemitteilung von BASF.

„Das ist unser erstes direktes Investment in ein chinesisches Unternehmen“, erklĂ€rt Markus Solibieda, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der BASF Venture Capital GmbH. Die Technologie von Prismlab erlaube erstmalig den 3D-Druck großer und stabiler Teile, zum Beispiel medizinischer Zahnspangen und anatomischer Modelle.

„China wandelt sich von einer produktionsgetriebenen zu einer innovationsgetriebenen Wirtschaft“, so Dr. Zheng Daqing, Senior Vice President, Business and Market Development Greater China. Das Investment in Prismlab spiegele das Engagement zum weiteren Ausbau des Innovationspotenzials in China wider.

Die 3D-Druck-Technologie sei dabei, die Welt zu verĂ€ndern. „Unser Ziel bei Prismlab ist es, diesen Wandel anzufĂŒhren und zu beschleunigen, in dem wir besondere, fĂŒr KundenwĂŒnsche maßgefertigte Lösungen anbieten“, erlĂ€utert Hou Feng, GrĂŒnder und Vorsitzender von Prismlab.

Prismlab hat mit der „Pixel Resolution Enhanced Technology“ einen patentierten 3D-Druck-Prozess entwickelt, der auf der Stereolithographie (SLA) basiert. Mit der SLA können vergleichsweise große Teile aus lichthĂ€rtenden Harzen hergestellt werden. Die neue Technologie von Prismlab erhöht die Druckauflösung ohne BeeintrĂ€chtigung der Druckgeschwindigkeit. Die Nutzung von LCD-Lichtquellen reduziere die Produktionskosten.
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