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© Volkswagen AG (nur zu Illustrationszwecken) Markt | 07 November 2018

VW-Werk in Emden könnte wichtige Rolle bei Elektromobilitäts-Plänen spielen

Bei Volkswagen gibt es offenbar Überlegungen noch stärker auf die Elektro-Mobilität zu setzen. Wie das Handelsblatt schreibt, könnte dafür das VW-Werk in Emden umstrukturiert werden.
Dort wird zur Zeit der Passat gebaut – ein Sorgenkind von Volkswagen; denn die Stückzahlen bleiben hinter den Erwartungen zurück, das Werk ist nicht ausgelastet. Volkswagen will sich zu den Elektro-Plänen noch nicht äußern. Auch der Betriebsrat verweise auf die kommende Woche, berichtet der Norddeutsche Rundfunk. Dann kommt der Aufsichtsrat zusammen, der in seiner Sitzung auch entscheiden soll, welche Autos in welchen Werken gebaut werden.

Die Überlegungen werden auch vom Diesel-Skandal genährt. VW könnte mit verstärktem Einsatz für Elektroautos zeigen, dass die CO2-Frage ein wichtiges Thema im Konzern in Wolfsburg ist. Bereits vor einem Jahr hatte die VW-Spitze entschieden, bis 2022 rund 34 Milliarden Euro in die Elektro-Mobilität zu stecken.

Bei Volkswagen setzt man momentan nur in Zwickau auf E-Autos. Mit einer Finanzspritze von einer Milliarde Euro wird die Fabrik in Sachsen umgebaut und zukunftsfähig gemacht.

Beim VW-Konzern schaut man aber noch weiter. Der Autobauer denkt offenbar über den Bau einer Batteriefabrik mit Milliardenaufwand in Deutschland nach. Diese Fabrik könnte in Emden entstehen. Unterstützt würden diese Pläne durch den koreanischen Hersteller SK Innovation. Das asiatische Unternehmen ist weltweit an der Entwicklung und Förderung von 29 Öl-Gas-Blocks in 16 Nationen beteiligt.

Bei der Herstellung von Batterien wird sehr viel Strom verbraucht, mehr als bei der Produktion von herkömmlichen Fahrzeugen. Dieser Strom könnte in Emden durch Windenergie gewonnen werden. Das Werk in Emden steht in der Nähe der Windparks in der Nordsee. Der Umbau des VW-Werks in Ostfriesland würde wahrscheinlich den Wegfall von Arbeitsplätzen nach sich ziehen – für den Bau von Elektroautos werden weniger Mitarbeiter benötigt, als für die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren.
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2018.11.11 12:47 V11.8.0-2