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© Siemens Markt | 06 November 2018

Siemens investiert 600 Millionen Euro in Berliner Siemensstadt 2.0

Die Siemens AG plant auf dem historischen Siemens-Gelände in Berlin Spandau die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte von Siemens in Berlin. In den kommenden Jahren sollen bis zu 600 Millionen Euro in eine neue Arbeits- und Lebenswelt investiert werden: Siemensstadt 2.0.
Das Projekt soll sich über eine Fläche von 70 Hektar erstrecken und hat das Ziel, das großflächige Industrieareal in einen modernen und vielfältig genutzten urbanen Stadtteil der Zukunft zu wandeln. Ein weiteres Ziel sei es, im Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft ausgewählte Schlüsseltechnologien und Innovationsfelder zu stärken, teilt Siemens mit. Dafür sollen Forschungs-, Fach- und Gründungszentren, sowie außeruniversitäre und wissenschaftliche Einrichtungen und deren Partnerunternehmen angesiedelt werden.

„Das Gründungskonzept der Siemensstadt 1897 bestand darin, Arbeiten, Forschung und Wohnen zu vereinen und damit eine intakte Symbiose für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen“, so Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. Auch heute müsse man die Zukunft der Arbeit neu überdenken. Megatrends, wie die industrielle Digitalisierung und die Urbanisierung würden fundamentale Veränderungen mit sich bringen.

Man habe Siemens früher als erwartet ein sehr gutes Angebot vorlegen können, so Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller: „Dies war ein Kraftakt“! Das Bekenntnis zu Berlin werde Impulse für die nächsten 20 Jahre setzen. Arbeitsplätze würden entstehen, der Wissenschaftsstandort werde profitieren und die Infrastruktur sich entwickeln. Berlin werde mehr und mehr zur Smart City, so Müller abschließend.
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2018.11.15 17:25 V11.9.0-1