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© Continental Markt | 02 November 2018

Kathrein verkauft Automotive-Sparte an Continental

Kathrein kommt mit seiner strategischen Neuausrichtung voran: Das Unternehmen hat seine Automotive-Sparte jetzt an das Technologieunternehmen Continental verkauft. Über den Kaufpreis haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.
Die Kathrein Automotive GmbH soll nach kartellrechtlicher Prüfung voraussichtlich im ersten Quartal 2019 mit der gesamten Belegschaft Teil von Continental werden. Kathrein Automotive beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter an insgesamt acht Standorten in Brasilien, China, Deutschland, Mexiko, Portugal und USA.

Kathrein will sich im Zuge der Restrukturierung auf seine Kernkompetenzen in der Hochfrequenz-Technik im Mobilfunkbereich zu konzentrieren. Diese Transaktion sei ein weiterer Schritt, um das strategische Ziele zur Neuausrichtung der Kathrein-Gruppe zu erreichen, so Anton Kathrein, CEO der Kathrein-Gruppe. Mit der Übernahme durch Continental würden sich für Kathrein Automotive neue Perspektiven ergeben, zumal beide Unternehmen eine langjährige erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit verbinde, erklärt Kathrein weiter.

Mit einem intelligenten Antennenmodul und dem multifunktionalen Smart Device Terminal sind bereits zwei Vernetzungslösungen, die Kathrein Automotive und Continental gemeinsam entwickelt haben, erfolgreich am Markt. So ersetzt das intelligente Antennenmodul zuvor im Fahrzeug verstreute Einzelantennen, indem es die Antennen sowie die dazugehörige Elektronik auf ein Hardwaremodul bringt. Mit dem multifunktionalen Smart Device Terminal verbinden Fahrer ihre mobilen Endgeräte via Nahfeldkommunikation und Bluetooth mit dem Auto.

„Ohne Antennen keine Vernetzung“, so Conti-Vorstand Helmut Matschi. Leistungsfähige und intelligente Antennen seien heute eine «Schlüsseltechnologie». Fahrzeuge seien heute bereits mit zahlreichen Antennen ausgestattet, über Funkschlüssel und Navigation bis hin zur drahtlosen Kommunikation. Im Zuge der Vernetzung und angesichts neuer Technologien wie des schnellen 5G-Mobilfunknetzes werde der Bedarf weiter steigen.
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2018.11.11 12:47 V11.8.0-1