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© Nokia (nur zu Illustrationszwecken) Markt | 25 Oktober 2018

Kostensenkungsmaßnahmen führen bei Nokia offenbar zu Entlassungen

Das finnische Kommunikationsunternehmen Nokia will die Fortschritte in seinen strategischen Wachstumsbereichen beschleunigen und die Kosten deutlich senken. Das wird aber offenbar auch zu Entlassungen führen.
Nokia habe bei der Umsetzung seiner Strategie erhebliche Fortschritte gemacht, so Rajeev Suri, Präsident und CEO von Nokia, in einer Pressemitteilung. Dies treffe vor allem auf eine hervorragenden Dynamik bei der Bereitstellung leistungsstarker End-to-End-Netzwerke, der Erschließung neuer Unternehmenssegmente und der Schaffung eines eigenständigen Softwareunternehmens zu.

Um diese Dynamik zu noch beschleunigen und die Aufmerksamkeit der Kunden zu Beginn der 5G-Ära zu erhöhen, plant Nokia jedoch eine Neuausrichtung von Teilen des Unternehmens. Dazu gehört auch die Schaffung einer neuen sogenannten Enterprise Business Group, die eine Reihe bestehender Aktivitäten in einer einzigen vereint. Nokia plant auch seine Anstrengungen bei 5G zu beschleunigen, indem es den Fokus der Business Group Mobile Networks auf Mobilfunkprodukte schärft. Bei den Cloud Core-Lösungen von Nokia wird das Unternehmen sowohl die Ressourcen als auch die Verantwortlichkeit auf die Nokia Software Business Group ausrichten.

Diese Änderungen, die am 1. Januar 2019 in Kraft treten sollen, unterliegen der Zustimmung der Arbeitnehmervertreter.

Mit dieser Strategie will Nokia die jährlichen Betriebs- und Produktionskosten bis Ende 2020 um 700 Millionen Euro gegenüber Ende 2018 senken, wovon 500 Millionen Euro aus den Betriebskosten erwartet werden. Nokia plane, so heißt es in der Pressemitteilung weiter, dass diese Einsparungen aus einer Vielzahl von Bereichen kommen - darunter Investitionen in die Digitalisierung, um unter anderem mehr Automatisierung und eine größere Produktivität zu erreichen.

Diese Veränderungen würden auch zu einem Abbau der Mitarbeiter weltweit führen, erwartet man bei Nokia. Das Unternehmen erwähnt zwar nicht, wie viele Mitarbeiter von diesen Maßnahmen betroffen sein werden, schätzt aber, dass die einmaligen Kosten für die Umsetzung dieser geplanten Änderungen 900 Millionen Euro betragen werden.
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2018.11.14 11:24 V11.8.1-2