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© BASF Markt | 22 Oktober 2018

BASF baut Produktionsanlage für Batteriematerialien in Finnland

BASF hat den ersten Standort für eine Produktionsanlage für die Herstellung von Batteriematerialien in Europa bekannt gegeben. Die Wahl ist auf den westfinnischen Ort Harjavalta in der Nähe von Pori gefallen. Die Anlage wird in direkter Nachbarschaft zur Raffinerie von Nickel und Kobalt von Norilsk Nickel (Nornickel) gebaut, teilt BASF mit.
Die Investition sei Teil eines mehrstufigen Investitionsplans über 400 Millionen Euro, den BASF im vergangenen Jahr angekündigt hat. Der Produktionsstart ist für Ende 2020 geplant und soll die Ausstattung von etwa 300.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr mit Batteriematerialien von BASF ermöglichen. Die neue Anlage in Harjavalta wird lokal erzeugte, erneuerbare Energiequellen wie Wasser, Wind und Biomasse nutzen.

BASF und Nornickel haben einen langfristigen, marktbasierten Liefervertrag für die Rohstoffe Nickel und Kobalt aus der Metallraffinerie von Nornickel abgeschlossen. Diese Vereinbarung sorge für ein zuverlässiges Angebot an lokal geförderten Rohstoffen für die Batterieproduktion in Europa. Mit dieser Investition in die neue Anlage in Finnland unterstützt BASF das Ziel der Europäischen Kommission, eine europäische Wertschöpfungskette für die Batterieproduktion aufzubauen. BASF prüfe derzeit zudem weitere Standorte in Europa für den Bau neuer Produktionsanlagen für Batteriematerialien, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

„BASF wird mit der Investition in Harjavalta in allen wichtigen Regionen mit einer lokalen Produktion präsent und noch wesentlich näher am Kunden sein. Das wird den schnell wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge weiter unterstützen“, so Kenneth Lane, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Catalysts. Die räumliche Nähe der neuen Anlage von BASF zur Metallraffinerie von Nornickel in Harjavalta werde einen einzigartigen Zugang zu einer lokalen Versorgung mit Nickel und Kobalt bieten, erklärt Jeffrey Lou, Leiter der globalen Geschäftseinheit Battery Materials bei BASF. „Unsere Kathodenmaterialien mit hohem Nickelgehalt sind wesentlich, um unseren Kunden eine höhere Energiedichte und größere Reichweite der Fahrzeuge zu ermöglichen. Mit dieser Großanlage wird BASF die europäischen Wachstumsstrategien wichtiger OEMs und Zelllieferanten im Bereich Elektromobilität mit einer zuverlässigen Versorgung und engen Zusammenarbeit unterstützen können.“

Sergey Batekhin, Leiter Vertrieb, Einkauf und Innovation bei Nornickel, ergänzt: „Die Vereinbarung ist ein wichtiges Element der umfassenden Strategie von Nornickel, die Präsenz auf dem globalen Markt für Batteriematerialien auszubauen und eine langfristige Zusammenarbeit mit führenden Herstellern von Kathodenmaterialien zu schaffen“. Man sei stolz darauf, dass das Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der grünen Wirtschaft in Europa und weltweit spielen könne.
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2018.11.11 12:47 V11.8.0-1