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© WAGO (nur zu Illustrationszwecken) Komponenten | 11 Oktober 2018

WAGO investiert kräftig am Mindener Standort

Die WAGO-Gruppe erweitert und modernisiert den Mindener Stammsitz. In den kommenden Jahren werden rund 100 Millionen Euro in das Werk an der Hansastraße und den Standort PĂ€pinghausen fließen.
"Damit sichern wir zukĂŒnftiges Wachstum“, betont Chief Financial Officer Axel Börner. So hat das Unternehmen das anliegende GelĂ€nde der BVO Busverkehr Ostwestfalen GmbH als ReserveflĂ€che fĂŒr weitere Baumaßnahmen ab 2020 gesichert. „Umsatz und Mitarbeiterzahl wachsen stetig“, so Börner, „deshalb wollen wir die uns zur VerfĂŒgung stehenden FlĂ€chen bestmöglich nutzen.“

Auf dem am Standort PĂ€pinghausen zusĂ€tzlich zum ehemaligen Drabert-GebĂ€ude erworbenen GelĂ€nde haben die Bauarbeiten schon begonnen. Hier entstehen auf etwa 32.000 qm ein neues Automatenmontagewerk und ein zentrales Einzelteillager – ein Gesamtinvest von rund 50 Millionen Euro. ZusĂ€tzlich wird zum Ausbildungsbeginn 2018 eine eigene Ausbildungswerkstatt in PĂ€pinghausen errichtet. „Um unsere gesteckten Ziele zu erreichen, braucht es nicht nur die rĂ€umlichen KapazitĂ€ten, sondern vor allem qualifizierte Fach- und NachwuchskrĂ€fte“, so Börner. WAGO bildet intensiv fĂŒr den eigenen Bedarf aus, allein fĂŒr 2019 stehen ĂŒber 100 AusbildungsplĂ€tze – zum grĂ¶ĂŸten Teil im Produktionsbereich – zur VerfĂŒgung.

Der steigenden Mitarbeiterzahl, aktuell arbeiten rund 2.500 Menschen an den beiden Mindener Standorten, wird das Unternehmen unter anderem mit neuen ParkflĂ€chen gerecht. An der Werftstraße entsteht im kommenden Jahr auf dem bisherigen Parkplatz ein Parkhaus. Auch bei den BĂŒro- und ProduktionsflĂ€chen wird modernisiert und erweitertet: Aktuell wird das Ă€lteste BĂŒrogebĂ€ude saniert und um einen zweiten GebĂ€udeteil ergĂ€nzt. Außerdem startet noch in diesem Jahr die Erweiterung der Spritzerei mit einer GesamtflĂ€che von rund 5.000 qm. „Unser Investitionsschwerpunkt liegt auch zukĂŒnftig klar auf unseren deutschen Werken, aber wenn wir weiter so erfolgreich am Markt agieren wollen, gelingt das nur im internationalen Zusammenspiel, um die notwendigen KapazitĂ€ten zu schaffen“, betont Axel Börner. Deshalb investiere das Unternehmen auch an seinen weltweiten ProduktionsstĂ€tten. So wurde zu Beginn des Jahres ein zweites Werk in Polen, unweit des bisherigen Standortes in WrĂłblowice eingeweiht.
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2018.12.13 13:08 V11.10.14-2