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© alphaspirit dreamstime.com Markt | 10 Oktober 2018

EC Kommission genehmigt Investitionsbeihilfe für Jaguar Land Rover

Die EuropĂ€ische Kommission genehmigt die Investitionsbeihilfe der Slowakei in Höhe von EUR 125 Millionen fĂŒr Jaguar Land Rover. Die Förderung wĂŒrde einen Beitrag zur Entwicklung der Region Nitra leisten, ohne den Wettbewerb im Binnenmarkt ĂŒbermĂ€ĂŸig zu verzerren.
Die fĂŒr Wettbewerbspolitik zustĂ€ndige EU-Kommissarin Margrethe Vestager erklĂ€rte dazu: "„Unsere Untersuchung hat bestĂ€tigt, dass die öffentliche UnterstĂŒtzung der Slowakei fĂŒr Jaguar Land Rover in Höhe von 125 Mio. EUR fĂŒr die Errichtung einer neuen Automobilfabrik in der Region Nitra mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang steht. Die Beihilfe war erforderlich, damit Jaguar Land Rover in Europa investiert und nicht in Mexico. Ferner wird die Maßnahme zur Schaffung von ArbeitsplĂ€tzen und zur wirtschaftlichen Entwicklung einer benachteiligten Region beitragen, ohne den Wettbewerb ĂŒbermĂ€ĂŸig zu verzerren.“

Jaguar Land Rover, eine Tochtergesellschaft des Unternehmens Tata Motors Limited India, investiert 1,4 Mrd. EUR in den Bau einer Automobilfabrik in der slowakischen Region Nitra, die nach den EU-Beihilfevorschriften fĂŒr Regionalbeihilfen infrage kommt. JĂ€hrlich sollen dort 150'000 Fahrzeuge vom Band rollen. Die Zahl der geschaffenen ArbeitsplĂ€tze soll sich auf 3'000 belaufen.

Jaguar Land Rover habe 2015 bei der Wahl mehrere Standorte sowohl im EuropĂ€ischen Wirtschaftsraum (EWR) als auch in Nordamerika in ErwĂ€gung gezogen. Schließlich wurden Nitra als bevorzugter europĂ€ischer Standort und eine mexikanische Stadt als bevorzugter alternativer Standort in Nordamerika ausgewĂ€hlt. Die Untersuchung der Kommission ergab, dass das Vorhaben ohne die Investitionsbeihilfe nicht in Europa, sondern in Mexiko durchgefĂŒhrt worden wĂ€re, heißt es in einer Meldung.
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2018.12.13 13:08 V11.10.14-2