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© Tesla Markt | 05 Oktober 2018

Elon Musk einigt sich mit SEC - verpflichtet sich, Strafen zu zahlen

Elon Musk hat sich bereit erklĂ€rt, die von der SEC gegen ihn erhobene Strafe wegen Wertpapierbetrugs zu begleichen, heißt es in einem Schreiben der Securities and Exchange Commission.
Die SEC erklĂ€rte zudem, dass man zudem Tesla beschuldigt hat, keine Verfahren zu Offenlegung und Kontrolle in Bezug auf Musks Tweets verlangt zu haben, eine Anklage, die Tesla angenommen habe. Die Vergleiche, die der gerichtlichen Genehmigung unterliegen, werden zu einer umfassenden Corporate Governance und anderen Reformen im Unternehmen fĂŒhren, einschließlich der Absetzung von Musk als Vorsitzender des Tesla-Vorstands und der Zahlung von Geldstrafen durch Musk und Tesla.

Wie bereits berichtet (Englisch: Elon Munsk charged with securities fraud for misleading tweets), dreht sich die Klage der SEC gegen Musk um einen Tweet von Musk vom 7. August 2018. Darin erklĂ€rte er, man könne Tesla fĂŒr 420 Dollar pro Aktie privatisieren - eine erhebliche PrĂ€mie auf den Börsenkurs zu dieser Zeit - und dass die Finanzierung fĂŒr die Transaktion gesichert sei. Einzig verbleibende Unsicherheit sei eine AktionĂ€rsabstimmung.

Die Beschwerde der SEC behauptete, dass Musk bewußt war, dass die potenzielle Transaktion unsicher und zahlreichen EventualitĂ€ten unterlegen war. Musk hatte mit keinem der möglichen Finanzierungspartner konkrete Vertragsbedingungen, einschließlich des Preises, diskutiert. Seinen Aussagen ĂŒber eine mögliche Transaktion fehlten demnach eine angemessene Grundlage. Laut der Beschwerde der SEC haben die irrefĂŒhrenden Tweets von Musk dazu gefĂŒhrt, dass der Aktienkurs von Tesla am 7. August um ĂŒber sechs Prozent anstieg und zu erheblichen Marktstörungen gefĂŒhrte.

Elon Musk und Tesla haben zugestimmt, die Strafen zu zahlen; sie haben die Behauptungen der SEC jedoch weder bestĂ€tigt noch abgewiesen. Die Vergleiche verlangen, dass Elon Musk als Teslas Vorsitzender zurĂŒcktritt und durch einen unabhĂ€ngigen Vorsitzenden ersetzt wird. Dies bedeutet zudem, dass er fĂŒr die nĂ€chsten drei Jahre nicht wieder in dieses Amt gewĂ€hlt werden kann.

Tesla wird außerdem zwei neue unabhĂ€ngige Direktoren in seinen Vorstand berufen, ein neues Komitee unabhĂ€ngiger Direktoren einrichten und zusĂ€tzliche Kontrollen und Prozesse einfĂŒhren mĂŒssen, um 'die Kommunikation von Elon Musk zu ĂŒberwachen', heißt es weiter.

Elon Musk und Tesla mĂŒssen ebenfalls jeweils USD 20 Millionen Strafe zahlen. Die insgesamt USD 40 Millionen werden laut der SEC an Investoren verteilt, die durch diesen irrefĂŒhrenden Tweet von Elon Musk zu Schaden gekommen sind.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2