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© Melexis Komponenten | 05 Oktober 2018

Seitliche Erfassung für magnetische Verschlüsse und Schalter

Melexis, ein weltweiter Anbieter von Mikroelektroniklösungen, führt die IMC-Technologie (Integrated Magnetic Concentrator) in mehreren Varianten seiner magnetischen Verschlüsse und Schalter (Latch & Switch) ein und bietet damit Entwicklern erhebliche Vorteile – vor allem im anspruchsvollen Markt für Automobilelektronik.
Das ist eine Produktankündigung von Melexis. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
Da viele herkömmliche Hall-Effekt-Sensoren nur auf den magnetischen Fluss senkrecht zum IC reagieren, kann es erforderlich sein, komplexe (und daher große und teure) kundenspezifische magnetische Aufbauten zu entwickeln, um die gewünschte Messung durchführen zu können. Die Verschluss- und Schaltsensoren (Latch & Switch) von Melexis basieren auf der innovativen Triaxis®-Magnettechnologie, die die Messung von lateral-magnetischen Flusskomponenten ermöglicht.

Mithilfe des IMC lässt sich die Radgeschwindigkeit bei Motorrädern nun einfach mit einem einzigen 2-Draht-Schaltersensor mit integriertem Kondensator (MLX92242 oder MLX92241) und einem herkömmlichen Magneten erfassen. Dieser Ansatz verwendet das laterale (seitliche) Magnetfeld und nicht die vorherige Methode (senkrechtes Magnetfeld), was die Entwicklung erheblich vereinfacht.

Da bürstenlose Gleichstrommotoren (BLDC) immer häufiger zum Einsatz kommen, z.B. für Gebläse, Kühlventilatoren und Pumpen, ist eine fortschrittlichere Ansteuerung erforderlich. Durch die Integration eines IMC in Bausteine wie dem MLX92211 steht ein SMD-Sensor zur Verfügung, der die Fertigung vereinfacht und den Platzbedarf verringert.

Im Automotive-Bereich finden sich immer mehr DC-Motoren, z.B. für Fensterheber und die Sitzverstellung. Um die Bewegungsrichtung zu erfassen, war früher ein komplexer vierpoliger Magnet erforderlich. Mithilfe des IMC im MLX92211, MLX92221 und den neu eingeführten 4-Draht-Sensoren MLX92256 steht heute eine präzisere Lösung mit jedem Magneten zur Verfügung. Das Setup vereinfacht sich, da nur eine grobe Ausrichtung erforderlich ist, um einen neigungsunabhängigen Sensor zu ermöglichen.

Mit Sensoren wie dem MLX92231, MLX92291, MLX92211, MLX92232 und MLX92292, die häufig in Automotive-Anwendungen wie Getriebe-Wählhebeln (Schaltung) und HMI-Schnittstellen zum Einsatz kommen, kann mithilfe eines IMC der Magnet neben dem Sensor platziert werden. Dies spart Platz ein und ermöglicht neue Anwendungen, bei denen bisher nicht genügend Platz für einen Magnetsensor vorhanden war.

Dieter Verstreken, Product Line Manager Latch & Switch bei Melexis, erklärte dazu: „Die IMC-Technologie ist für unsere Magnetsensoren von grundlegender Bedeutung und ermöglicht unseren Produkten, eine Sensorfunktion bereitzustellen, die mit anderen Lösungen nicht möglich ist. Durch die weitere Einführung des IMC in andere Sensoren erleichtern wir die Arbeit der Entwickler bieten völlig neue Möglichkeiten im Bereich Sensorik.“

Die IMC-Technologie wird ab Oktober 2018 in einer Vielzahl von Melexis’ Produkten erhältlich und auf der Electronica in München vom 13. bis 16. November in Halle B4, Stand 542 zu sehen sein.
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