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© Wacker Markt | 25 September 2018

WACKER nimmt Drucklabor in den USA in Betrieb

Der MĂŒnchner Chemiekonzern WACKER erweitert seine Dienstleistungen fĂŒr den 3D-Druck von Siliconen durch die Inbetriebnahme eines neuen Drucklabors in den USA.
Sitz der Einrichtung, die voraussichtlich Ende des Jahres in Betrieb gehen wird, ist das WACKER-eigene Forschungs- und Entwicklungszentrum fĂŒr Silicone in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan.

FĂŒr ACEO ist es die erste Einrichtung dieser Art außerhalb Deutschlands. 3D-Komponenten aus Silicon werden weiterhin im ACEO Campus in Burghausen produziert. Grund fĂŒr die Investition ist der steigende Bedarf von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung in Nordamerika. FĂŒr das Labor ist ein einstelliger Millionen-US-Dollar-Betrag vorgesehen.

Zur Ausstattung des Print Labs gehören unter anderem zwei 3D-Hochleistungsdrucker. Siliconelastomere mit unterschiedlichsten Shore A-HĂ€rtegraden und in zahlreichen Farben können dort ebenso gedruckt werden wie beispielsweise medienresistente FVMQ-Silicone. WACKER will die Technologie kĂŒnftig weltweit anbieten.

„Das Drucklabor in Ann Arbor ist dafĂŒr ein erster Meilenstein“, sagt Bernd Pachaly, Leiter des ACEOÂź-Projekts bei WACKER. Nordamerika sei der grĂ¶ĂŸte und dynamischste Markt fĂŒr 3D-Druck. Mit der neuen Einrichtung sei man kĂŒnftig in der Lage, GeschĂ€ftspartner in der Region von den Möglichkeiten des 3D-Drucks mit FlĂŒssigsiliconkautschuk zu ĂŒberzeugen.

WĂ€hrend Produktion und Versand der gedruckten Teile weiterhin durch die ACEOÂź-Zentrale in Burghausen erfolgt, wird sich das US-Labor in Ann Arbor vor allem auf die Beratung von Kunden und auf die Projektarbeit konzentrieren. „Von Anfang an wird die Entwicklung siliconbasierter Produkte fĂŒr SchlĂŒsselindustrien wie die Medizintechnik, das Gesundheitswesen, den Transport-, Luft- und Raumfahrtsektor sowie die Elektronikindustrie im Vordergrund stehen“, so Pachaly weiter.

Mit der neuen Einrichtung sei WACKER nÀher am Kunden und könne regionale Trends besser bedienen, betont auch Ian Moore, Vice President von WACKER SILICONES USA. Das sei ganz im Sinne der Konzernstrategie.
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