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© Zumtobel Group Design Analysen | 06 September 2018

Lichtkonzern Zumtobel kehrt in die Gewinnzone zurück

Der internationale Lichtkonzern Zumtobel Group ist nach dem 1. Quartal 2018/19 wieder in die Gewinnzone zurĂŒckgekehrt. Das berichtet das österreichische Unternehmen aus Dornbirn in einer Pressemitteilung.
Die Ergebnisse des ersten Quartals des aktuellen GeschĂ€ftsjahres 2018/19 wĂŒrden zeigen, dass die Zumtobel Group die richtigen strategischen Schritte setze, um das GeschĂ€ft zu stabilisieren, so Alfred Felder, CEO Zumtobel Group. Erstmals seit drei Quartalen verzeichne das Unternehme trotz anhaltend intensivem Preiswettbewerb wieder einen Gewinn. Ausschlaggebend dafĂŒr seien insbesondere die im FrĂŒhjahr vom neuen Vorstandsteam eingeleiteten Effizienz- und Einsparmaßnahmen, die zu einer deutlichen Verbesserung in der Kostenstruktur gefĂŒhrt hĂ€tten.

Der Gruppenumsatz im ersten Quartal belĂ€uft sich nach Unternehmensangaben auf 293,1 Millionen Euro (- 7,6 Prozent/wĂ€hrungsbereinigt -5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahrsquartal). Grund fĂŒr den RĂŒckgang sei das herausfordernde Branchenumfeld, ein intensiver Preiswettbewerb sowie deutlich weniger UmsĂ€tze in dem fĂŒr die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien (- 22 Prozent).

Erfreulich sei dagegen die Entwicklung im Komponentenbereich. Erstmals nach zehn Quartalen konnte der Umsatz im 1. Quartal 2018/19 gegenĂŒber dem Vorjahr mit einem Plus von 0,6 Prozent (wĂ€hrungsbereinigt + 3,2 Prozent) leicht gesteigert werden. Die starke Nachfrage nach intelligenten LED-Komponenten der Tridonic konnte das zurĂŒckgehende GeschĂ€ft mit konventionellen elektronischen VorschaltgerĂ€ten ĂŒberkompensieren.

Die vom neuen Vorstandsteam im FrĂŒhjahr 2018 eingeleiteten Maßnahmen zur Stabilisierung des GeschĂ€fts hĂ€tten zu einer deutlichen Verbesserung der Kostenbasis in den Bereichen Vertrieb und Verwaltung gefĂŒhrt. Die Kostenreduktion sei insbesondere auf eine Verschlankung des Management Teams sowie striktes Kostenmanagement zurĂŒckzufĂŒhren.

Im Q1 2018/19 hat die Zumtobel Group ein bereinigtes Gruppen-EBIT von 10,0 Millionen Euro (Vorjahr 18,2 Millionen Euro) erzielt. Die Einsparmaßnahmen fĂŒhrten zu einem wieder positiven Periodenergebnis von 2,8 Millionen Euro (Vorjahr 9,7 Millionen Euro).

Das 1. Quartal des laufenden GeschĂ€ftsjahres 2018/19 habe gezeigt, dass man auf dem richtigen Kurs sei. „Mit unserer neuen Strategie haben wir es uns zum Ziel gesetzt, MarktfĂŒhrer in unseren ZielmĂ€rkten und -anwendungen zu werden. Um dies zu erreichen, werden wir uns wieder verstĂ€rkt auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren“, so CEO Alfred Felder. FĂŒr das Leuchtensegment liege der Schwerpunkt auf Europa, im Komponentensegment sehe man im globalen Markt das Wachstum.

Zudem soll die Digitalisierung sÀmtlicher GeschÀftsprozesse vorangetrieben werden. Mit den Kernmarken Zumtobel, Thorn und Tridonic habe man drei starke Marken im Konzern. Ziel sei es, sich im Leuchtensegment mit einer dualen Markenstrategie (Zumtobel und Thorn) am Markt zu positionieren, so Felder weiter.

Mit der neuen Strategie hat sich die Zumtobel Group mittelfristig eine EBIT-Marge von circa 6 Prozent bis zum GeschĂ€ftsjahr 2020/2021 zum Ziel gesetzt. Der Vorstand des Unternehmens sieht das GeschĂ€ftsjahr 2018/19 als Übergangsjahr und bestĂ€tigt den Ausblick. Man gehe im ersten Halbjahr von UmsatzrĂŒckgĂ€ngen aus. FĂŒr das Gesamtjahr 2018/19 sei es das Ziel, beim bereinigten Gruppen-EBIT gegenĂŒber dem Vorjahr (GJ 2017/18: 19,7 Millionen Euro) eine leichte Verbesserung zu erzielen.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1