Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
  • /
  • /
© FBDi Komponenten | 27 August 2018

Deutsche Bauelemente-Distribution bleibt auf Kurs

Stabiles Wachstum und gute Auftragslage prägen die deutsche Bauelemente-Distribution (gemäß FBDi e.V.) im zweiten Quartal 2018. Halbleiter schwach, passive Komponenten stark.
Stabil, aber uninspiriert zeigte sich der deutsche Bauelemente-Distributionsmarkt im zweiten Quartal 2018. Die im Fachverband Bauelemente-Distribution (FBDi e.V.) organisierten Distributionsunternehmen vermeldeten für den Zeitraum April bis Juni 2018 einen Umsatzanstieg von 5% (verglichen mit Q2/2017) auf 949 Millionen Euro, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Auftragslage entwickelte sich besser, mit 1,04 Milliarden Euro wurde erneut die Milliarden-Grenze geknackt. Die Book-to-Bill Rate (Verhältnis Auftragseingang zu Umsatz) verharrte mit 1,09 auf hohem Niveau.

Bei den größeren Produktsegmenten wuchsen die passiven Komponenten mit 14,4% (auf 137 Millionen Euro) am stärksten, gefolgt von der Elektromechanik (7,7% auf 100 Millionen Euro) und den Halbleitern (2,8% auf 654 Millionen Euro). Stromversorgungen wuchsen um 13,7% auf 27 Millionen Euro, die Umsätze mit Displays sanken um 4,3% auf 21 Millionen Euro. Kleine Änderungen ergaben sich in der Umsatzverteilung: Halbleiter 68,9%, Passive 14,4%, Elektromechanik 10,6%, Stromversorgungen 2,8%, der Rest summiert sich auf 3,3%.

FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: "Der Effekt von verschobenen Aufträgen aufgrund der schlechten Liefersituation setzt sich auch im zweiten Quartal fort. Seit Mitte 2016 sind die Aufträge deutlich stärker gewachsen als der Umsatz, schlagen sich aber nicht erkennbar im Umsatzwachstum nieder. Dies deutet darauf hin, dass entweder der Rückstau wächst oder Stornierungen zugenommen haben. Das Gesamtjahr 2018 wird dies widerspiegeln und bestenfalls im mittleren einstelligen Bereich wachsen.“

"Keine Auswirkungen auf das allgemeine deutsche Wirtschaftswachstum scheint bisher der Handelsstreit zu haben. Irgendwie scheint der Hochtechnologiemarkt im Großen und Ganzen unbeeinflusst von der politischen Lage zu bleiben. Endogene Faktoren wie fehlende Produktionskapazitäten und Verknappung spielen eine wesentlich größere Rolle.“
Weitere Nachrichten
2018.11.15 17:25 V11.9.0-1