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© Komax Design Analysen | 27 August 2018

Komax Gruppe kann Umsatz und Profitabilität steigern

Die Komax Gruppe hat im ersten Halbjahr 2018 ihren Wachstumskurs fortsetzen können und gegenüber dem Vorjahr stark zugelegt. Der Auftragseingang hat um 14,0 Prozent auf 256 Millionen Schweizer Franken (ca. 224,9 Millionen Euro) zugenommen (Vorjahr: CHF 224.4 Millionen/197 Millionen Euro).
Der Umsatz stieg gleichzeitig um 21,7 Prozent auf 236,9 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet ca. 208,3 Millionen Euro. (Vorjahr: CHF 194.7 Millionen/ca. 171 Millionen Euro). Der hohe Auftragsbestand aus dem Vorjahr und der starke Auftragseingang im ersten Halbjahr 2018 haben zu einer Book-to-Bill-Ratio von 1,08 geführt.

Auch die Profitabilität konnte Komax im ersten Halbjahr verbessern. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte Komax das betriebliche Ergebnis (EBIT) um 40,4 Prozent auf 35,7 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet ca. 31,4 Millionen Euro (Vorjahr: CHF 25.4 Millionen/ca. 22,3 Millionen Euro) und erhöhte die EBIT-Marge von 13,1 Prozent auf 15,1 Prozent. Die Entwicklung der Fremdwährungen wirkte sich positiv auf die EBIT-Marge aus (+1,3 Prozentpunkte), belastete jedoch das Finanzergebnis, das 2,3 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet ca. 2,02 Millionen Euro betrug (Vorjahr: CHF –1,0 Millionen/879.000 Euro). Das Finanzergebnis ist geprägt von Verlusten auf Währungen von Schwellenländern, unter anderem Brasilien und Türkei, in denen Komax produziert.

Mit dem vorliegenden Ergebnis hat Komax die eigenen Erwartungen übertroffen. Komax ist davon ausgegangen, ein Ergebnis in der Grössenordnung des zweiten Halbjahres 2017 zu erzielen (Umsatz: CHF 213,8 Millionen/ca. 187,9 Millionen Euro, EBIT: CHF 29,6 Millionen/ca. 26 Millionen Euro).

Damit Komax die Technologieführerschaft weiter ausbauen kann, wurde im ersten Halbjahr 2018 mit 8,7 Prozent des Umsatzes erneut stark in Forschung und Entwicklung investiert. Um Kapazitätsengpässe möglichst zu vermeiden und das geplante Wachstum der kommenden Jahre zu bewältigen, investiert Komax momentan an vier Standorten in der Schweiz, in Deutschland und in Ungarn in neue Produktions- und Entwicklungsstätten. Diese sollen schrittweise bis Ende 2019 bezugsbereit sein.

Trotz der hohen Investitionen verfügt die Komax Gruppe weiterhin über ein solides finanzielles Fundament. Das Eigenkapital belief sich zum 30. Juni 2018 auf CHF 261.9 Millionen, umgerechnet 230,2 Millionen Euro (31. Dezember 2017: CHF 258,2 Millionen/226,7 Millionen Euro).

Aus heutiger Sicht gehe die Komax-Gruppe davon aus, dass die Marktdynamik und der Trend zur Automatisierung weiter anhalten werde. Für das zweite Halbjahr 2018 rechne man daher mit einem Ergebnis im Rahmen der ersten sechs Monate dieses Jahres.
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2018.11.15 17:25 V11.9.0-2