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© Continental Design Analysen | 09 August 2018

Continental kann beim Umsatz im ersten Halbjahr zulegen

Continental hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr auf 22,4 Milliarden Euro gesteigert. Das bereinigte operative Ergebnis beläuft sich auf 2,2 Milliarden Euro. Dies entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 10 Prozent, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.
„Unsere technologische Stärke sichert unser schnelles und profitables Wachstum“, so der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2018. Erfreulich sei der hohe Auftragseingang im Bereich Elektromobilität. Er zeuge von der Zukunftsfähigkeit des Produktportfolios. So habe der Wert des Auftragseingangs für Produkte und Systeme für Hybrid- und Elektroautos im ersten Halbjahr bei über einer Milliarde Euro gelegen. Mit mehr als 20 Milliarden Euro liege der Auftragseingang nach sechs Monaten im gesamten Automotive-Geschäft weiterhin auf Rekordniveau. Insbesondere im Antriebsgeschäft konnte das Umsatzwachstum im zweiten Quartal zulegen.

Zufrieden zeigte sich Degenhart auch mit dem Quartals-Ergebnis der Reifen-Division. Der Sektor war in den ersten drei Monaten von Wechselkurs-Effekten belastet worden. So stieg das bereinigte operative Ergebnis von 15,2 Prozent im ersten Quartal auf 17,8 Prozent im zweiten Quartal.

Alle fünf Divisionen hätten wie erwartet ein gutes organisches Wachstum gezeigt. „Vor diesem Hintergrund sind wir mit der Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr zufrieden“, ordnet Finanzvorstand Wolfgang Schäfer das vergangene Halbjahr ein. Die Industrie befinde sich technologisch im Umbruch. Es gehe um Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung. Für Investitionen sowie Forschung und Entwicklung habe das Technologieunternehmen im ersten Halbjahr 2,9 Milliarden Euro aufgewendet.

Mit Blick auf den Verlauf des weiteren Geschäftsjahrs hat Schäfer daran erinnert, dass das dritte Quartal traditionell saisonal beeinträchtigt sei, beispielsweise durch die Werksferien der Automobilhersteller. Continental erwartet nach heutigem Stand trotzdem ein starkes Quartal am Jahresende und bestätigt vor diesem Hintergrund den Ausblick für das Geschäftsjahr.

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich nach den ersten sechs Monaten um 4,3 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro nach 1,5 Milliarden Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der im ersten Halbjahr 2018 erreichte Free Cashflow lag bei 122 Millionen Euro, nach 292 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Grund hierfür war im Wesentlichen der Aufbau von Working Capital in Folge des soliden Wachstums. Der Free Cashflow vor Akquisitionen lag nach sechs Monaten bei 296 Millionen Euro.

Die Automotive Group konnte ihren Umsatz im abgelaufenen Halbjahr um 2,8 Prozent steigern. Organisch lag das Wachstum bei 6,6 Prozent. Der Umsatz summierte sich in diesem Zeitraum auf 13,8 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Marge lag bei 8,1 Prozent.

Die Rubber Group setzte in den ersten sechs Monaten 8,6 Milliarden Euro um, was einem leichten Umsatzrückgang gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht.

Im ersten Halbjahr hat Continental 1,2 Milliarden Euro in Sachanlagen und Software investiert. Damit belief sich die Investitionsquote auf 5,2 Prozent - im Vorjahr waren es 5,3 Prozent. Für Forschung und Entwicklung wendete das Technologieunternehmen netto 1,7 Milliarden Euro auf. Dies entspricht einer Quote von 7,7 Prozent bezogen auf den Unternehmensumsatz. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 7,2 Prozent.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-1