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© nevs Markt | 09 Juli 2018

NEVS und chinesischer Investor müssen Finanzstreit vor Gericht klären

Die Investmentgesellschaft Beijing Zhigan Shenghou Technology, ein Partner von Nevs (National Electric Vehicle Sweden), hat seine finanziellen Verpflichtungen gegenĂŒber dem schwedischen Unternehmen nicht erfĂŒllt. Der Streit muss nun vor Gericht entschieden werden, berichtet die Stockholmer Wirtschaftszeitung Dagens Industri.
Beijing Zhigan Shenghuo Technology hatte im August 2017 eine Vereinbarung mit Nevs ĂŒber drei KapitalzufĂŒhrungen von insgesamt 720 Millionen Chinesischen Yuan (ca. 93 Millionen Euro) unterzeichnet. Im Gegenzug erhielt das chinesische Joint Venture eine 30-prozentige Beteiligung an Nevs, berichtet die Zeitung.

Aus dem Jahresbericht geht nun hervor, dass die von der Investmentgesellschaft eingegangenen Verpflichtungen nicht eingehalten wurden. Deshalb muss die Angelegenheit nun juristisch geklÀrt werden.

Im MĂ€rz des Jahres hatte Nevs einen Vertrag mit der chinesischen Investmentgesellschaft GSR Capital unterzeichnet. Das Unternehmen hat in die Batterietechnologie investiert und wollte die Batteriesparte von Nissan mit Werken in Japan, den USA und Großbritannien ĂŒbernehmen. Jetzt aber hat Nissan das GeschĂ€ft gestoppt, mit der BegrĂŒndung, dass die GSR Capital nicht genug Geld habe. Das GeschĂ€ft hat einen Wert von 1 Milliarde Dollar (855 Millionen Euro).

GemĂ€ĂŸ der Vereinbarung mit GSR Capital erhĂ€lt Nevs nun eine Wandelanleihe in Höhe von rund 4,5 Milliarden SEK (ca. 438 Millionen Euro). Außerdem wird GSR Capital ein Batteriemontagewerk in TrollhĂ€ttan an der schwedischen WestkĂŒste errichten. Diese Fabrik wĂ€re Teil von Nissans BatteriegeschĂ€ft.
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2