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© GE Healthcare Markt | 27 Juni 2018

GE Healthcare will sich in eigenständige Einheit ausgliedern

GE wird sich in Zukunft auf die Bereiche Luftfahrt, Energie und erneuerbare Energien konzentrieren. Neben der anstehenden Zusammenlegung des Transportgeschäfts mit Wabtec, soll GE Healthcare in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliedert und eine Trennung von BHGE in den nächsten zwei bis drei Jahren erreicht werden.
Kieran Murphy, Präsident und CEO von GE Healthcare, wird GE Healthcare weiterhin als eigenständiges Unternehmen führen: Es sei das Ziel, individuellere, präzisere und effektivere Patientenresultate zu erzielen, so Murphy. „Als unabhängiges, globales Gesundheitsgeschäft werden wir mehr Flexibilität haben, um zukünftige Wachstumschancen zu nutzen, schnell auf Veränderungen in der Branche zu reagieren und in Innovationen zu investieren". Man werde auf der starken Kundennachfrage nach integrierten, präzisen Gesundheitslösungen aufbauen. Im nächsten Kapitel gelte es nun mit digitalen und analytischen Fähigkeiten zu arbeiten.

GE Healthcare hat im Jahr 2017 einen Umsatz von umgerechnet rund 16,3 Milliarden Euro (19 Milliarden US-Dollar) erzielt und im selben Jahr ein Umsatzwachstum von fünf Prozent und ein Gewinnwachstum von neun Prozent erreicht. Das Unternehmen bietet medizinische Bildverarbeitung (einschließlich Kontrastmittel), Monitoring, Biopharmazie und Zelltherapie und nutzt dabei die Möglichkeiten der digitalen, künstlichen Intelligenz und Datenanalyse.

GE erwartet, dass durch den Verkauf von rund 20 Prozent der Anteile am Healthcare-Geschäft liquide Mittel zu generieren. Die restlichen 80 Prozent sollen über eine steuerfreie Ausschüttung an die GE-Aktionäre fließen. Struktur, Reihenfolge und Zeitpunkt dieser Transaktionen stehen noch nicht fest, werden aber voraussichtlich in den nächsten 12 bis 18 Monaten abgeschlossen sein.

GE plant, sich von seiner 62,5-prozentigen Beteiligung an BHGE in den nächsten zwei bis drei Jahren vollständig zu trennen.

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