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© Infineon Markt | 18 Juni 2018

Europäisches Forschungsprojekt iDev40 gestartet

Unter der Leitung von Infineon Austria ist das europäische Forschungsprojekt iDev40 (Integrated Development 4.0) gestartet. Dabei forschen 38 Partner aus sechs Ländern an der intelligenten Vernetzung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen für elektronische Komponenten und Systeme.
Mit einem Projektvolumen von 47 Millionen Euro zählt iDev40 zu den größten europäischen Forschungsvorhaben mit Schwerpunkt auf Digitalisierung und Industrie 4.0. Unternehmen stünden vor der Herausforderung, ihre gesamten Prozesse in eine weltweit vernetzte, digitale Wertschöpfungskette zu integrieren. Wer die Digitalisierung richtig nutze, mache die Entwicklung, Fertigung und Logistik schneller, flexibler und kostengünstiger, so Jochen Hanebeck, Chief Operations Officer der Infineon Technologies AG. Ziel von iDev40 sei es, hochkomplexe Prozesse mit Methoden der künstlichen Intelligenz zu automatisieren. Außerdem sollten die Mitarbeiter für neue Aufgabenschwerpunkte der Zukunft ausgebildet werden.

„Nur durch die Bündelung der Kräfte wird Europa als Innovations- und Wirtschaftsstandort führend sein“, sagt Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG. Für sie ist die Mikro- und Nanoelektronik eine Schlüsseltechnologie für viele andere innovative Industrien.

Im Mittelpunkt des dreijährigen europäischen Forschungsprojektes stehen drei Bereiche: sicheres Daten- und Wissensmanagement im Produktlebenszyklus, digitaler Informationsfluss sowie Innovationen in der Lieferkette. Ein wichtiger Forschungsaspekt von iDev40 ist die Weiterentwicklung der Arbeitsplätze der Zukunft. Dies betrifft einerseits neue Tätigkeitsprofile, als auch die benötigten Kompetenzen, um mit hochautomatisierten, komplexen Systemen zu interagieren.

Das Projekt trage dazu bei, mittel- bis langfristig mehr als 15.000 Arbeitsplätze in den am Projekt beteiligten Unternehmen zu sichern, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

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