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© China Labor Watch Markt | 13 Juni 2018

Foxconn untersucht Arbeitsbedingungen an chinesischem Standort

Der EMS-Hersteller Foxconn hat angekündigt, dass er die Arbeitsbedingungen in einer Produktionsstätte in China nach der Kritik von China Labor Watch untersuchen wird. In dem Betrieb werden vorwiegend Produkte für Amazon hergestellt.
Zwischen August 2017 und April 2018 hatte China Labor Watch mehrere Ermittler zu Hengyang Foxconn entsandt. Die Untersuchung der Aufsichtsbehörde hat eine Reihe von Rechtsverletzungen ergeben. Dazu zählen zu lange Arbeitszeiten, mangelnde Ausbildung, niedrige Löhne sowie eine zu große Abhängigkeit von so genannten "Entsendungsarbeitern" oder Zeitarbeitern.

Die Untersuchung von CLW hat außerdem ergeben, dass mehr als 40 Prozent der Belegschaft als Entsendungsarbeiter tätig sind, was einen Verstoß gegen die gesetzlich vorgeschriebenen 10 Prozent darstellt. Darüber hinaus seien die Arbeitsbedingungen zwischen Entsendungsarbeitern und regulären Arbeitnehmern trotz gleicher Positionen unterschiedlich gewesen, so China Labor Watch.

Die regulären Arbeitnehmer würden fünf Tage lang geschult, während die Entsendungsarbeiter nur acht Stunden lang geschult würden - ebenfalls ein Verstoß, da dies unter der gesetzlichen Vorgabe von 24 Stunden Sicherheitstraining liegt.

Außerdem erhalten Entsendearbeiter kein Geld während einer Krankheit und sie werden regelmäßig in der Nebensaison in Urlaub geschickt. Ein weiterer Unterschied zwischen den Arbeitsgruppen bestehe darin, dass den regulären Arbeitnehmern Überstundenlöhne gezahlt werden, die Entsendungsarbeiter jedoch für Normalstunden und Überstunden den gleichen Satz erhalten.

Es gebe zwar Unterschiede bei den Arbeitsbedingungen, doch unterliegen alle Arbeitnehmer langen Arbeitszeiten und niedrigen Löhnen. Arbeiter würden über 100 Überstunden während der Hochsaison leisten. In einem Fall musste ein Arbeiter 14 Tage am Stück arbeiten, sagt China Labor Watch in dem Bericht.

Außerdem wird in dem Gutachten auf unzureichenden Brandschutz im Schlafsaalbereich, fehlende Schutzausrüstung und das Fehlen einer funktionierenden Gewerkschaft hingewiesen.

Inzwischen hat sich die Foxconn Technology Group gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters geäußert. Man führe umfassende Untersuchungen durch. Falls sich die angesprochenen Punkte als richtig erwiesen, würden unverzüglich Maßnahmen ergriffen, um sie mit dem Verhaltenskodex von Foxconn in Einklang zu bringen.

ANM. D. REDAKTION_ Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-1