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© Astronergy Markt | 07 Juni 2018

Astronergy kann ehemalige Solarworld-Kunden für sich gewinnen

Der Solarmodulhersteller Astronergy hat nach eigenen Angaben einen Großteil der Elektro- und Photovoltaik-GroßhĂ€ndler gewinnen können, die ihre Module vorher von Solarworld bezogen haben. Die Solarmodule von Astronergy werden am Standort Frankfurt/Oder gefertigt und ĂŒber den dreistufigen Vertriebsweg verkauft.
Man habe wichtige Player im Bereich Elektro- und PV-Großhandel als neue Kunden gewinnen können, so Sebastian MĂ€scher, der nach der Vertriebsleitung bei der Solarworld AG seit Oktober 2017 den Vertrieb der Astronergy Solarmodule GmbH fĂŒr die DACH-Region leitet.

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Solarmodulen aus deutscher Fertigung sei nach wie vor ungebrochen, besonders monokristalline Module seien sehr gefragt. Durch den deutschen Produktionsstandort könne das Unternehmen Photovoltaikmodule schnell und in hoher StĂŒckzahl liefern – durch den hohen Durchsatz der Produktion auch zu wettbewerbsfĂ€higen Preisen, so MĂ€scher weiter.

Erst Anfang des Jahres hatte Astronergy die erste seiner fĂŒnf Produktionslinien fĂŒr einen höheren Durchsatz aufgerĂŒstet. Damit konnte das Tochter-Unternehmen der Chint-Gruppe, einem der weltweit fĂŒhrenden Hersteller fĂŒr Industrieelektronik, die Modul-StĂŒckkosten senken. Astronergy produziert aktuell Solarmodule mit einer Gesamtleistung von bis zu 350 MWp pro Jahr.

Die Zellen fĂŒr seine kristallinen Module bezieht Astronergy aus der eigenen Zellfertigung des Mutterkonzerns Chint und ergĂ€nzt diese und alle weitere Materialien um Lieferungen von Tier-1-Herstellern, um so fĂŒr eine gleichbleibend hohe QualitĂ€t der Module zu sorgen.Mit der chinesischen Chint-Gruppe habe man ein finanzstarkes Mutterunternehmen, das fĂŒr StabilitĂ€t sorge, so MĂ€scher. In der Chint-Gruppe sind ĂŒber 30.000 Mitarbeiter beschĂ€ftigt, der Gruppenumsatz 2017 betrug mehr als 7 Milliarden US Dollar.
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2018.12.11 12:50 V11.10.5-1