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© abb Markt | 06 Juni 2018

EU-Kommission: ABB darf General Electric Industrial Solutions übernehmen

Die EuropĂ€ische Kommission hat die Übernahme von General Electric Industrial Solutions durch ABB nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Beide Unternehmen vertreiben weltweit Elektroprodukte und -systeme.
Die Kommission ist zu dem Schluss gekommen, dass die Übernahme auf keinem der betroffenen MĂ€rkte im EuropĂ€ischen Wirtschaftsraum Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken gibt. Die beteiligten Unternehmen Asea Brown Boveri Ltd (ABB) und General Electric Industrial Solutions (GEIS) sind beide weltweit in der Herstellung und im Vertrieb von Elektrobauteilen und -systemen tĂ€tig.

In der BegrĂŒndung heißt es, ABB und GEIS seien zwar beide in der Entwicklung, Herstellung und im Verkauf von Nieder- und Mittelspannungsprodukten fĂŒr industrielle, gewerbliche und private Anwendungen sowie von strombezogenen Sicherungssysstemen und Transformatoren tĂ€tig, ihre geografischen TĂ€tigkeitsgebiete unterschieden sich aber. ABB sei stĂ€rker in Europa und GEIS stĂ€rker in den USA aktiv. Auch in Bezug auf Überschneidungen auf europĂ€ischen WirtschaftsmĂ€rkten hat die Kommission keine Wettbewerbsbedenken feststellen können.

Hinsichtlich MĂ€rkten, in denen die beiden beteiligten Unternehmen auf verschiedenen Stufen der Lieferkette tĂ€tig sind, stellte die Kommission fest, dass die Unternehmen nicht in der Lage wĂ€ren, Wettbewerber vom Markt auszuschließen, insbesondere weil es in den betreffenden Marktsegmenten weiterhin alternative Anbieter geben werde.
Das in der Schweiz ansĂ€ssige Unternehmen ABB ist in den Bereichen Strom- und Automatisierungstechnik tĂ€tig. GEIS, eine Tochtergesellschaft der General Electric Company (USA), in der Entwicklung, Herstellung und im Verkauf von Elektroprodukten und -lösungen fĂŒr den Nieder- und Mittelspannungsbereich fĂŒr industrielle, gewerbliche und private Anwendungen.
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2018.12.11 12:50 V11.10.5-2