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© Bosch Markt | 25 Mai 2018

Bosch setzt zweistelliges Wachstum in China fort

Die Bosch-Gruppe setzt ihren Wachstumskurs im Reich der Mitte fort: Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen erzielte in China 2017 einen Umsatz von EUR 14,9 Milliarden – ein zweistelliger Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Bosch baut zudem die Präsenz im Land weiter aus und eröffnete in der ostchinesischen Stadt Wuhu ein neues Werk für Infotainmentsyteme. "China bleibt ein Zugpferd für die Weltwirtschaft und ist vor allem im Bereich der Vernetzung ein absoluter Vorreiter. Wir sehen weiterhin enormes Wachstumspotential und bauen unsere Kapazität kontinuierlich aus“, so Peter Tyroller, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH mit Verantwortung für die Region Asien-Pazifik.

Neues Werk treibt vernetzte Mobilität in China voran

Bosch ist in China bereits seit 1909 vertreten und setze in allen Bereichen auf eine starke Lokalisierung, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben Partnerschaften vor Ort stehen vor allem die lokale Fertigung sowie Forschung und Entwicklung für den chinesischen Markt im Fokus. Mit dem neuen Standort in Wuhu in der Provinz Anhui setzt Bosch diese Strategie fort. Auf einer Fläche von 18'000 Quadratmetern werden dort Infotainmentsysteme, Kombi-Instrumente sowie Connectivity Control Units (CCUs) für Fahrzeuge am chinesischen Markt gefertigt. Bis Ende 2018 soll das neue Werk rund 900 Mitarbeiter beschäftigen – 160 davon in der Forschung und Entwicklung. Bosch investierte nahezu 40 Millionen Euro, um seine lokale Kompetenz im Bereich Connected Mobility auszubauen. Erst diesen März hat die Bosch-Gruppe mit dem Infotainment-Startup Banma, ein Joint-Venture von Alibaba mit dem chinesischen Autobauer SAIC, eine strategische Kooperation unterzeichnet. In Zukunft wird Bosch neue digitale Displays, Sprachunterstützung, haptisches Feedback sowie andere HMI-Technologien weiterentwickeln.

Der Geschäftsbereich Connected Mobility Solutions wird sich in dem Land vor allem auf Lösungen konzentrieren, die speziell auf die lokalen Verkehrsbedingungen zugeschnitten sind – beispielsweise intelligentes Parken, vorausschauende Diagnose und moderne Flottenmanagement-Systeme. Für die Geschäftseinheit Bosch Connected Industry ist China neben Deutschland und Ungarn einer der drei Hauptstandorte. Im neuen Bereich bündelt das Unternehmen Industrie 4.0-Aktivitäten, auch in den Bereichen Software und Services. Die Nachfrage nach vernetzten Lösungen für die Fertigung in China steigt zunehmend. Seit kurzem unterstützt Bosch beispielsweise die Produktion des chinesischen Herstellers Weichai Power mit intelligenten Technologien. Heute sind bereits die Hälfte der 38 Bosch-Werke im Land mit Industrie 4.0 ausgestattet. In der nordwestchinesischen Stadt Xi’An soll Ende 2018 ein Industrie 4.0-Leitwerk von Bosch Rexroth die Produktion aufnehmen.

Elektromobilität bis künstliche Intelligenz: Bosch investiert in China

Insgesamt flossen in den vergangenen zehn Jahren mehr als 4,6 Milliarden Euro in die chinesischen Bosch-Standorte. Allein 2017 waren es knapp 840 Millionen Euro – rund ein Viertel mehr als im Vorjahr. In Wuxi startete das Unternehmen den Bau eines neuen Werks für Mobilitätslösungen – dort entsteht die weltweit erste Produktionsstätte für 48-Volt-Batterien in Elektroautos. Anfang 2018 wurde das Werk für Elektrowerkzeuge in Chengdu erweitert. Im November 2018 soll in Nanjing der erste iBooster-Produktionsstandort von Bosch im asiatisch-pazifischen Raum offiziell an den Start gehen. Damit wolle das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach elektrifizierten und automatisierten Antriebslösungen in China bedienen. Ebenfalls noch in diesem Jahr wird der zweite Bauabschnitt des Werks für Automobilelektronik in Wujin, Changzhou, fertiggestellt.

Außerdem ist für 2018 die Eröffnung eines Artificial Intelligence Centers in China geplant. „China strebt bei künstlicher Intelligenz Platz Eins an. Wer in diesem Bereich mitreden will, muss auch in China aktiv sein“, so Tyroller. Die Wertschöpfung mit künstlicher Intelligenz in der Volksrepublik soll bis 2030 bei 120 Milliarden Euro liegen. Bereits 2017 investierte die Bosch-Gruppe rund 300 Millionen Euro in das Bosch Artificial Intelligence Centers mit Standorten in Renningen, Sunnyvale (USA) und Bangalore (Indien).

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-2