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© lpkf (nur zu Illustrationszwecken) Markt | 16 Mai 2018

Bendele sieht Wachstumspotenzial für LPKF

Nach genau zwei Wochen im Amt als neuer CEO der LPKF Laser & Electronics AG erlĂ€utert Götz M. Bendele im Bericht zum ersten Quartal 2018 die Schwerpunkte seiner Agenda fĂŒr den Lasermaschinenbauer.
"Aus meinen ersten GesprĂ€chen mit Kunden und Partnern entnehme ich, dass LPKF einen Einfluss auf den technischen Fortschritt in einer Reihe von Hightech-Bereichen besitzt, der unsere GrĂ¶ĂŸe deutlich ĂŒbertrifft. Es ist jetzt meine Aufgabe, dieses Potenzial gemeinsam mit unseren Mitarbeitern in vollem Umfang zu realisieren", sagt Bendele. Er will den Laserspezialisten wieder mehr in Richtung eines Technologie-Startups entwickeln.

Trotz des verhaltenen Starts in den ersten drei Monaten des laufenden GeschĂ€ftsjahrs blickt Bendele optimistisch in die Zukunft: "Wenn wir auf der Kosten- und Bilanzseite unsere Hausaufgaben machen und gemeinsam unsere Technologien und das vereinte Wissen unserer Mitarbeiter fĂŒr unsere Kunden einsetzen und deren Zukunft mitgestalten, dann werden wir in absehbarer Zeit wieder zu einem nachhaltig profitablen, fĂŒhrenden Hochtechnologieunternehmen."

Einen Erfolg berichtet LPKF aus dem Bereich der neu entwickelten LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching): Anfang Mai hat das Unternehmen einen Auftrag fĂŒr ein Vitrion-System von einem Kunden aus der Halbleiter-Industrie fĂŒr eine Advanced Packaging-Anwendung erhalten. Das LIDE-Verfahren erlaubt es Elektronikherstellern, ultradĂŒnnes Glas sowohl wirtschaftlich als auch hochprĂ€zise zu komplexen Strukturen in der Massenfertigung zu verarbeiten, schreibt das Unternehmen im Quartalsbericht. Neue Technologien wie das LIDE-Verfahren sollen in den kommenden Jahren wesentlich zum Umsatz- und Ergebniswachstum des Unternehmens beitragen.

Im ersten Quartal des laufenden GeschĂ€ftsjahrs erreichte der Umsatz des LPKF-Konzerns EUR 19,7 Mio. und lag damit 20 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum von EUR 24,5 Mio. WĂ€hrend der Umsatz des Segments Solar um 80 Prozent ĂŒber dem Vorjahreszeitraum lag, verzeichneten die ĂŒbrigen Segmente UmsatzrĂŒckgĂ€nge. Positiver sind die Entwicklungen beim Auftragseingang und Auftragsbestand: Der Auftragseingang lag mit EUR 29,0 Mio. auf dem Niveau des Vorjahrs; damit lag der Auftragsbestand zum 31.3.2018 bei EUR 47,9 Mio. und damit 48 Prozent ĂŒber dem Vorjahreswert. Der Umsatz im ersten Quartal war zu niedrig, um ein positives Ergebnis (EBIT) zu generieren: Es fiel ein Verlust (EBIT) in Höhe von EUR 2,3 Mio. fĂŒr das Quartal an, wĂ€hrend das Ergebnis (EBIT) im Vorjahresquartal mit höherem Umsatz bei EUR 0,1 Mio. lag.

Das erste Quartal fĂ€llt bei LPKF hĂ€ufig im Umsatz schwĂ€cher aus; eine entsprechende Indikation fĂŒr das erste Quartal 2018 war bereits der im Vergleich niedrigere Auftragseingang im letzten Quartal 2017. Der Vorstand erwartet, mit dem bereits wieder höheren Auftragseingang und -bestand, eine GeschĂ€ftsentwicklung fĂŒr 2018 im Bereich der Prognose: Danach rechnet der Vorstand fĂŒr 2018 bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur mit einem Konzernumsatz zwischen EUR 103 und 108 Millionen. Dabei wird von einer EBIT-Marge von bis zu 6 Prozent ausgegangen.
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2018.11.21 11:24 V11.9.8-2