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© jenoptik Markt | 09 Mai 2018

Konzernumsatz steigt für Jenoptik auf EUR 189,9 Millionen

"Wir sind wie geplant gut ins neue GeschĂ€ftsjahr gestartet und konnten auch im aktuellen 1.Quartal 2018 an die erfolgreiche Entwicklung der Vorquartale anknĂŒpfen. Mit einem Wachstum in allen Regionen weist jedes unserer drei GeschĂ€ftssegmente Ergebnisverbesserungen aus“, so Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG.
Der Konzernumsatz konnte deutlich auf EUR 189,9 Millionen gesteigert werden (i.Vj. EUR 163,7 Mio.). ZuwĂ€chse kamen aus den Segmenten Optics & Life Science sowie Mobility aufgrund der anhaltend guten Nachfrage nach optischen Systemen fĂŒr die HalbleiterausrĂŒstungsindustrie und Systemen aus dem Bereich Healthcare & Industry. Auch die planmĂ€ĂŸigen Auslieferungen der MautkontrollsĂ€ulen im Bereich Verkehrssicherheit trugen erheblich zum Umsatzwachstum bei, was sich insbesondere im Anstieg der DeutschlandumsĂ€tze widerspiegelte. Regional betrachtet konnte Jenoptik jedoch auf allen internationalen MĂ€rkten zulegen. Die Erlöse in den beiden Wachstumsregionen Amerika und Asien/Pazifik stiegen absolut auf EUR 61,2 Mio. (i.Vj. EUR 56,6 Mio.). Insgesamt erzielte Jenoptik mit 67,8 Prozent erneut mehr als zwei Drittel des Konzernumsatzes im Ausland (i.Vj. 68,6 Prozent). Guter GeschĂ€ftsverlauf lĂ€sst Ergebnisse ĂŒberproportional steigen Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 55,9 Prozent auf EUR 27,7 Mio. zu (i.Vj. EUR 17,8 Mio.). Die EBITDA-Marge wurde auf 14,6 Prozent (i.Vj. 10,9 Prozent) gesteigert. Auch das operative Betriebsergebnis verbesserte sich in den ersten drei Monaten 2018 ĂŒberproportional zum Umsatz. Mit EUR 20,8 Mio. lag das EBIT um 88,7 Prozent ĂŒber dem Vorjahreswert (i.Vj. EUR 11,0 Mio.). Der Umsatzzuwachs sowie deutlich reduzierte Verwaltungskosten seien, unter anderem, GrĂŒnde fĂŒr die spĂŒrbare Ergebnisverbesserung gewesen. Im Vorjahr beeinflussten erhöhte Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Vorstandswechsel und die ungeplanten Entwicklungskosten fĂŒr die MautkontrollsĂ€ule das Ergebnis. Die EBIT-Marge kletterte in der Folge von 6,7 auf 11,0 Prozent. Auftragseingang unter Vorjahr, solider Auftragsbestand und hohe Finanzkraft Der aktuelle Auftragseingang des Jenoptik-Konzerns erreichte im Berichtsquartal mit EUR 199,2 Mio. nicht den hohen Wert aus dem Vorjahr (i.Vj. EUR 221,3 Mio.), ĂŒberstieg jedoch den Umsatz des Quartals um EUR 9,3 Millionen. Die Book-to-Bill-Rate, das VerhĂ€ltnis von Auftragseingang zu Umsatz, betrug dementsprechend 1,05 nach 1,35 im Vorjahr. Im 1. Quartal des vergangenen Jahres hĂ€tten mehrere Großprojekte insbesondere im Segment Defense & Civil Systems zu einem starken Anstieg der AuftragskenngrĂ¶ĂŸen gefĂŒhrt. Der Auftragsbestand blieb mit EUR 453,0 Millionen auf dem Niveau von Ende 2017 (31.12.2017: EUR 453,5 Mio.), schreibt das Unternehmen in einer Finanzmeldung. DarĂŒber hinaus hĂ€tten Kontrakte (unter anderem Rahmenvereinbarungen mit Kunden) in Höhe von EUR 82,0 Millionen (31.12.2017: EUR 87,6 Mio.) bestanden. Prognose fĂŒr 2018 wird bestĂ€tigt Nachdem die Entwicklung im 1. Quartal 2018 wie erwartet gut verlaufen sei, bestĂ€tigt der Vorstand seine Prognose fĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr. Neben der gegenwĂ€rtig hohen Nachfrage aus der HalbleiterausrĂŒstungsindustrie werden die planmĂ€ĂŸigen Abrechnungen fĂŒr die Auslieferung der MautkontrollsĂ€ulen vor allem im 1. Halbjahr 2018 erfolgen. Der Vorstand erwartet daher fĂŒr das Gesamtjahr unverĂ€ndert ein Umsatzwachstum auf EUR 790 bis 810 Millionen. Die EBIT-Marge soll sich im GeschĂ€ftsjahr auf eine Spanne von 10,5 bis 11,0 Prozent und die EBITDA-Marge auf 14,5 bis 15,0 Prozent verbessern.
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