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© MAHLE Markt | 08 Mai 2018

Wachstum aus eigener Kraft stärkt Mahle

Mit einem deutlichen organischen Wachstum von 6,4 Prozent konnte der Mahle-Konzern seine Marktstellung weiter ausgebauen. Der Konzernumsatz stieg 2017 um 3,8 Prozent auf EUR 12,8 Milliarden.
Alle Geschäftsfelder des Konzerns hätten zu dieser positiven Umsatzentwicklung beigetragen. Die Kernregionen erzielten merkliche Umsatzzuwächse, wobei die Regionen Südamerika (+18,1 Prozent) und Asien/Pazifik (+8,6 Prozent) am stärksten zulegten. Damit rückt der Konzern dem strategischen Ziel einer global ausgewogenen Umsatzverteilung wieder ein gutes Stück näher.

Auch die Mitarbeiterzahl entwickelte sich positiv: Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte der Mahle Konzern 78'277 Mitarbeiter – ein Plus von 2,1 Prozent. Der Zuwachs von rund 1'600 Stellen resultierte zum einen aus der guten Entwicklung der Nachfrage, die mit einem gesteigerten Personalbedarf einherging, und zum anderen aus der weiteren Stärkung des Mechatronik-Bereichs, inklusive der Übernahme von Nagares, heute Mahle Electronics.

"Der Umbau des Mahle Konzerns im Sinne der Anforderungen der Mobilität von morgen kostet viel Geld. Dieses Geld nehmen wir in die Hand, weil wir damit in unsere eigene Zukunft investieren. Kurzfristig nehmen wir dafür auch ein schwächeres Ergebnis in Kauf“, sagte Dr. Jörg Stratmann, Vorsitzender der Mahle Konzern-Geschäftsführung. "In Zukunft müssen wir wieder einen höheren Ertrag erwirtschaften, um unsere Weiterentwicklung noch stärker vorantreiben zu können."

F&E-Aufwendungen weiterhin auf hohem Niveau

Die F&E-Aufwendungen lagen wie im Vorjahr mit rund EUR 750 Millionen auf einem weiterhin hohen Niveau. Damit beträgt die F&E-Quote 5,9 Prozent (Vorjahr: 6,1). Der leichte Rückgang resultierte aus Effizienzverbesserungen und Konsolidierungsmaßnahmen innerhalb der F&E-Organisation, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Zahl der Entwicklungsingenieure und Techniker ist leicht gestiegen: Bei Mahle arbeiten derzeit rund 6'100 Personen an neuen Technologien und künftigen Innovationen. Viele dieser Innovationen würden künftig auch am Mahle Standort in Valencia entstehen, der von Mahle zu einem globalen Kompetenzzentrum für Fahrzeugelektronik ausgebaut wird.

Erwartung für 2018: weiteres Wachstum

Das erste Quartal 2018 verlief für Mahle zufriedenstellend. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein weiteres Wachstum, das etwas moderater als 2017 ausfallen wird. Die globalen politischen Rahmenbedingungen bleiben bekanntermaßen unwägbar. Für Mahle gelte es, die Transformation weiterhin konsequent umzusetzen. „Wir sind auf einem guten Weg. Technologisch, organisatorisch, finanziell und kulturell“, sagte Stratmann.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-2