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Komponenten | 05 Juli 2007

Q-Cells auf dem Sprung nach Japan

Q-Cells, grĂ¶ĂŸter Solarzellenproduzent in Deutschland, hat in Tokyo/Japan eine ReprĂ€sentanz eröffnet. Damit ist der weltweit zweitgrĂ¶ĂŸte Hersteller das erste Unternehmen aus der deutschen Photovoltaik-Branche, das den Schritt in das Land der aufgehenden Sonne wagt.
Q-Cells ist inzwischen weltweit die Nummer zwei auf dem Markt und will weiter krĂ€ftig wachsen. In einem Interview mit einer Zeitschrift des heise-Verlags erklĂ€rt Firmenchef Anton Milner, dass das Unternehmen sein Tempo auch kĂŒnftig aufrechterhalten werde – insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung. "Wir haben das grĂ¶ĂŸte Forschungsteam der Industrie mit 100 Ingenieuren aufgebaut. Wir wissen, dass es mutig ist. Aber entweder entwickelt sich die Industrie nicht, und dann haben alle Probleme. Oder in der Solarindustrie geht die Post ab."

Den japanischen Markt will das Unternehmen laut Milner nun ebenfalls in Angriff nehmen: "Zuerst einmal mĂŒssen wir anerkennen, dass Japan noch immer der grĂ¶ĂŸte Hersteller und technologisch der Leuchtturm der Solarindustrie ist. Japan ist aus guten GrĂŒnden die Heimat der Solarzellenherstellung." Doch die EuropĂ€er brĂ€chten auch Kompetenzen ein, "zum Beispiel in der Finanzierung und der effizienten Produktion". Japans Solarunternehmen verdienten in der Regel weniger Geld als amerikanische, chinesische und europĂ€ische.

Milner meint, dass die WettbewerbsfĂ€higkeit der Solartechnik weiter gesteigert werden muss: "Wir sind sicher, dass wir den Preis in sieben bis acht Jahren um 40 bis 50 Prozent senken können." Wenn dadurch die Grid-ParitĂ€t zu erreichen sei, also wenn die Kosten fĂŒr den Sonnenstrom unter dem Einzelhandelstarif fĂŒr Stromkunden lĂ€gen, werde der Markt "richtig interessant".
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