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© Stadler Markt | 23 April 2018

Stadler gewinnt Großauftrag und kommt nun auch in Slowenien zum Zug

Der Stadler Konzern kommt jetzt auch in Slowenien zum Zug. Das Unternehmen entwickelt und baut für die slowenische Staatsbahn Slovenske Železnice verschiedene Züge.
Insgesamt handelt es sich um 26 ein- und doppelstöckige Triebzüge. Außerdem gibt es eine Option auf weitere 26 Fahrzeuge.

Die unterschiedlichen Zug-Typen sind so konstruiert, dass sie in der Flotte gemischt eingesetzt werden können. Für Stadler ist es nach langem Anlauf der erste Auftrag aus Slowenien. Bereits Ende der 90er Jahre hatte sich Stadler um einen Auftrag für 30 Triebzüge in Slowenien beworben und ihn nach einer umkämpften Ausschreibung an die Konkurrenz verloren. Umso größer sei nun die Freude, dass es 20 Jahre später, im zweiten Anlauf, geklappt habe und man sich in Slowenien durchsetzen konnte, so Peter Spuhler, Eigentümer und Verwaltungsratspräsident von Stadler. Zusammen mit Verkaufschef Peter Jenelten ist Spuhler nach Ljubljana gereist, um dort zusammen den Großauftrag zu unterschreiben.

Der Vertrag für die gemischttraktionsfähige Flotte umfasst Engineering, Bau und Lieferung von elf vierteiligen Zügen des Typs FLIRT EMU, fünf dreiteiligen Zügen des Typs FLIRT DMU und zehn dreiteiligen Zügen des doppelstöckigen Typs KISS EMU inklusive Garantieleistungen. Der Vertragswert beläuft sich auf rund 170 Millionen Euro.

Züge vom Typ FLIRT sind der Bestseller von Stadler. Sie konnten bereits über 1500-mal in insgesamt 18 Ländern verkauft werden. Insgesamt sind die Züge von Stadler in 41 Ländern unterwegs. Die Lieferung des ersten Fahrzeugs ist 24 Monate nach der Vertragsunterzeichnung vorgesehen. Das besondere am Auftrag der slowenischen Staatsbahn ist, dass der Bahnbetreiber nicht nur die Möglichkeit hat, die einstöckigen Fahrzeuge in Doppeltraktion zu führen, sondern die Strecken auch mit gemischten einstöckigen und doppelstöckigen Kompositionen bedienen kann. Das sei eine Flotte wie aus einem Guss, so Verkaufschef Jenelten.

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