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© Osram (nur zu Illustrationszwecken) Komponenten | 22 März 2018

Osram und Nichia erweitern Zusammenarbeit im IP-Bereich

Osram und Nichia wollen die Lizenzzusammenarbeit weiter ausbauen. Bereits 2002 und 2010 haben die Osram GmbH und die Nichia Corp. Kreuzlizenzierungsverträge abgeschlossen, die beiden Unternehmen die Nutzung der jeweils lizenzierten Patente des Vertragspartners zur Herstellung eigener nitrid-basierter Halbleiterprodukte gestattet.
Aldo Kamper, CEO von Osram Opto Semiconductors, und Hiroyoshi Ogawa, Präsident der Nichia Corporation, bekräftigten ihre Absicht zum Ausbau und zur Stärkung ihrer Lizenzkooperation.

Beide sind sich einig, dass seit der Unterzeichnung des letzten Lizenzvertrags zwischen den beiden Unternehmen im Jahr 2010 enorme technologische Fortschritte erzielt wurden. "Nichia und Osram haben zur Weiterentwicklung der LED- und Lasertechnologie seit 2011 insgesamt mehr als 2,5 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung investiert“, so Aldo Kamper.

Daher haben sich die beiden Unternehmen nun zur Aufnahme von Verhandlungen über den Abschluss eines Kreuzlizenzierungsvertrags geeinigt, der 7'000 neue Patentanträge von Nichia und Osram zum Gegenstand haben soll, einschließlich ca. 2'000 bereits erteilter Patente (alle Angaben beruhen auf weltweiten Zahlen). Sie decken die Bereiche Automobil- und Allgemeinbeleuchtung, LCD-Hintergrundbeleuchtung, Displays, medizinische und Industrieanwendungen sowie das komplette Spektrum der opto-elektronischen Produkte ab.

„Auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette von der Halbleiterepitaxie über das Phosphormaterial bis hin zum Packaging und den nachgelagerten Technologien haben beide Unternehmen in den letzten acht Jahren bedeutende Fortschritte erzielt und durch eine Vielzahl neuer Patente geschützt“, so Hiroyoshi Ogawa. Um ihre technologischen Errungenschaften in allen bestehenden und sich neu abzeichnenden Anwendungsbereichen für opto-elektronische Produkte und Technologien zu erfassen, werden Osram und Nichia eine Kreuzlizenzierung für die zahlreichen Patente erörtern, die auf nach 2010 entwickelten Innovationen beruhen. Aldo Kamper: „Ich teile diese Einschätzung voll und ganz. Im Ergebnis wird dieser Schritt unsere Unternehmen in die Lage versetzen, Nutzen aus ihren gegenseitigen technologischen Entwicklungen zu ziehen, während unsere Kunden von einer branchenführenden IP-Absicherung profitieren“.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-2