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© leoni Markt | 20 März 2018

Leoni: Auftragseingang in Rekordhöhe

Leoni blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Vor allem aufgrund der zunehmenden Nachfragedynamik stieg der Umsatz des Unternehmens um mehr als 11 Prozent auf einen Höchstwert von EUR 4,9 Mrd. (Vorjahr: EUR 4,4 Mrd.).
Dabei betrug das organische Wachstum rund 10 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte kräftig von EUR 79 auf 225 Millionen – entsprechend legte die EBIT-Marge von 1,8 auf 4,6 Prozent zu.

Neben dem Mehrumsatz wirkte sich auch die verbesserte operative Performance – insbesondere der Wiring Systems Division – positiv auf das Ergebnis aus. Auch bereinigt um sämtliche nicht-operative Effekte wuchs das Konzern-EBIT 2017 deutlich um 29 Prozent auf EUR 207 Mio. (Vorjahr: EUR 161 Mio.). Der Konzernüberschuss erhöhte sich von EUR 12 auf 144 Millionen.

"Leoni hat ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2017 hinter sich. Wir sind aus eigener Kraft stark gewachsen, haben dabei die Profitabilität gesteigert und in unsere weitere Expansion investiert. Parallel haben wir eine neue Konzernstrategie entwickelt. Sie stellt sicher, dass Leoni Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Elektromobilität und autonomes Fahren aktiv mitgestaltet und seine Kunden mit intelligenten Lösungen unterstützt“, sagte Karl Gadesmann, Finanzvorstand und Sprecher des Vorstands der Leoni AG, im Rahmen der Bilanzpressekonferenz.

Wiring Systems Division: Auftragseingang auf Rekordniveau

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Wiring Systems stieg im Berichtsjahr um fast 14 Prozent auf EUR 3,06 Mrd. (Vorjahr: EUR 2,69 Mrd.). Besonders dynamisch entwickelte sich der Umsatz mit Hochvolt-Produkten für Elektro- und Hybridfahrzeuge, der sich auf EUR 44 Mio. (Vorjahr: EUR 25 Mio.) erhöhte. In diesem Bereich gewann Leoni darüber hinaus mehrere neue Aufträge im Gesamtwert von rund EUR 1,5 Mrd. (Vorjahr: EUR 0,4 Mrd.). Der gesamte Auftragseingang des Unternehmensbereichs hat sich 2017 auf den Rekordwert von rund EUR 7 Mrd. (Vorjahr: EUR 3,2 Mrd.) mehr als verdoppelt. Das Segment-EBIT stieg in der Berichtsperiode von EUR 36 auf 117 Milionen.

Wire & Cable Solutions Division: Umsatzwachstum trotz Spartenverkaufs

Der Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2017 um fast 7 Prozent auf EUR 1,86 Mrd. (Vorjahr: EUR 1,74 Mrd.). Der Umsatzwegfall aus dem Verkauf der Sparte Electrical Appliance Assemblies (BG ES) konnte somit durch organisches Wachstum und positive Kupferpreiseffekte mehr als ausgeglichen werden. Das Segment-EBIT erhöhte sich 2017 deutlich um ein Viertel auf EUR 105 Mio. (Vorjahr: EUR 84 Mio.) – darin enthalten ist ein positiver Einmaleffekt aus dem Verkauf der Sparte BG ES von EUR 24 Millionen.

Investitionen: Kapazitäten für künftiges Wachstum ausgeweitet

Im Jahr 2017 hat Leoni in erheblichem Umfang für seine Zukunft vorgebaut. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte erhöhten sich um etwa ein Drittel auf EUR 281 Mio. (Vorjahr: EUR 211 Mio.), wobei der Schwerpunkt auf dem Kapazitätsausbau in Osteuropa und Nordafrika lag. In Deutschland investierte Leoni EUR 33 Mio. in die Fabrik der Zukunft in Roth.

Positiver Ausblick: Weiteres Wachstum bei steigender Profitabilität

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Leoni einen Anstieg des Umsatzes auf mindestens EUR 5 Milliarden. Das Konzern-EBIT wird sich in einer Spanne von EUR 215 bis 235 Mio. bewegen – und damit spürbar über dem um die positiven Einmaleffekte von circa EUR 30 Mio. bereinigten Ergebnis des Jahres 2017 liegen. Aufgrund der guten Auftragslage plant Leoni für 2018 eine Investitionsquote von rund 5 Prozent vom Umsatz (ohne Fabrik der Zukunft) – ein Wert, den das Unternehmen auch mittelfristig anstrebt. Beim Free Cashflow will Leoni 2018 wiederum einen positiven Wert vor Dividende erreichen.

Aufgrund der insgesamt positiven Aussichten auf den wichtigsten Absatzmärkten und der neuen Konzernstrategie geht der Vorstand davon aus, bis 2020 beim Konzernumsatz eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von mehr als 5 Prozent zu erreichen. Die EBIT-Marge soll im Jahr 2020 mindestens 5 Prozent betragen.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-2