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Komponenten | 02 Juli 2007

BASF Venture Capital und Bosch beteiligen sich an Dresdner Start-up

BASF und Bosch kooperieren auf dem Zukunftsgebiet der Organischen Photovoltaik (OPV) und sind Gründungsmitglied der Technologie-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Im Zuge dieser Zusammenarbeit erfolgt auch eine Beteiligung an der Dresdner Heliatek GmbH.
Zur weiteren Entwicklung dieser neuen Technologie kooperieren BASF und Bosch auch mit der in Dresden ansässigen Heliatek GmbH für spezielle Forschungsarbeiten. Hierzu investieren BASF Venture Capital GmbH und die Robert Bosch GmbH jeweils 1,6 Millionen Euro in das 2006 gegründete Start-Up Unternehmen. Weitere Investoren sind Wellington Partners und der High-Tech Gründerfonds. Heliatek hat sich auf die Herstellung von Solarzellen der neuen, organischen Generation spezialisiert. Mit einem "Rolle-zu-Rolle"-Fertigungsverfahren arbeitet das Unternehmen an einer besonders effizienten Technologie, um großflächige Module auf kostengünstigen, flexiblen Substraten herzustellen.

Dadurch soll die Herstellung von Solarzellen deutlich kostengünstiger und die Zahl der Anwendungsgebiete gleichzeitig größer werden. Im vergangenen Jahr betrug das Marktvolumen von Photovoltaik-Modulen acht Milliarden Euro weltweit. Bis 2020 wird ein Wachstum von jährlich mehr als 20 Prozent erwartet. Um diesen hochattraktiven Markt zu erschließen, wird das BMBF 60 Millionen Euro für die Forschung zur Verfügung stellen. Die bisher an dieser Initiative beteiligten Unternehmen – neben BASF und Bosch sind das auch Merck (Darmstadt) und Schott (Mainz) – planen Aufwendungen von bis zu 300 Millionen Euro. "Die Initiative zur Organischen Photovoltaik ist ein Beispiel, wie wir Kräfte bündeln und in neue Technologien investieren. Dies ist das Ziel der Hightech-Strategie, mit der wir den Standort Deutschland stärken", erklärte Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan zum Start der Förderinitiative.

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