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© Volkswagen AG Markt | 14 MĂ€rz 2018

VW fordert Konkurrenz heraus

Um fĂŒr den massiven Ausbau der umweltfreundlichen ElektromobilitĂ€t die BatteriekapazitĂ€ten zu sichern, unterzeichnet Volkswagen Partnerschaften mit Batterieherstellern fĂŒr Europa und fĂŒr China mit einem Gesamtvolumen von Volumen von rund EUR 20 Milliarden.
FĂŒr Nordamerika stehe die Lieferantenentscheidung kurz bevor.

Bis Ende 2022 sollen an 16 Standorten weltweit batterieelektrische Fahrzeuge produziert werden. Das hat Matthias MĂŒller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, auf der Jahrespressekonferenz des Konzerns in Berlin angekĂŒndigt. Aktuell werden im Konzern an drei Standorten E-Fahrzeuge produziert, bereits in zwei Jahren werden dafĂŒr neun weitere Werke des Konzerns gerĂŒstet sein.

"Wir haben in den vergangenen Monaten alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die 'Roadmap E‘ zĂŒgig und entschlossen umzusetzen“, erklĂ€rte Konzernchef MĂŒller in Berlin. Volkswagen hatte im vergangenen Herbst mit seiner 'Roadmap E' angekĂŒndigt, bis zum Jahr 2025 bis zu drei Millionen E-Autos pro Jahr zu bauen und 80 neue elektrifizierte Konzernmodelle auf den Markt zu bringen. Zu den acht E-Autos und Plug-In-Hybriden, die der Konzern bereits im Programm hat, kommen bereits im laufenden Jahr neun weitere neue Fahrzeuge hinzu - davon drei reine E-Fahrzeuge.

Der Vorstandsvorsitzende betonte aber, dass dies nicht die Abkehr von konventionellen Antrieben bedeute. Der moderne Dieselantrieb sei – auch mit Blick auf den Klimaschutz – Teil der Lösung, nicht das Problem. "Wir investieren kraftvoll in die MobilitĂ€t von morgen – aber ohne die aktuellen Technologien und Fahrzeuge zu vernachlĂ€ssigen, die noch fĂŒr Jahrzehnte eine wichtige Rolle spielen werden“, sagte MĂŒller. "Allein 2018 fließen fast EUR 20 Mrd. in unser konventionelles Fahrzeug- und Antriebsportfolio; ĂŒber die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre sollen es in Summe ĂŒber EUR 90 Mrd. sein.“
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2