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© The White House via YouTube Markt | 13 März 2018

Trump blockiert Broadcom/ Qualcomm aus Sicherheitsgründen

US-Präsident Donald Trump hat eine geplante Übernahme des Chipherstellers Qualcomm durch den in Singapur ansässigen Rivalen Broadcom aus Gründen der nationalen Sicherheit blockiert.
In seinem Beschluss wurden 'glaubwürdige Beweise' dafür angeführt, dass der geplante Deal in Höhe von USD 140 Milliarden die "nationale Sicherheit der USA beeinträchtigen" würde. Es gäbe Bedenken, dass die Übernahme dazu führen könnte, dass China bei der Entwicklung der 5G-Wireless-Technologie die Oberhand gewinnen könnte.

Eine Übernahme von Qualcomm durch Broadcom hätte den weltweit drittgrößten Hersteller von Mikrochips (hinter Intel und Samsung) geschaffen.

Broadcom sagte, es werde den Auftrag überprüfen und "widerspeche entschieden, dass die geplante Übernahme von Qualcomm Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit aufwerfe".

Das Tauziehen um eine Übernahme zieht sich nun schon seit mehreren Monaten hin. Qualcomm hatte seines Rivalen mit der Begründung zurückgewiesen, dass das Angebot das Unternehmen unterbewertete. Zudem würde jedes Übernahmeangebot auf Kartellhürden stoßen.

Letzte Woche wurde dann Broadcoms feindliches Übernahmeangebot vom Ausschuss für Auslandsinvestitionen in den USA (CFIUS), einer vom US-Finanzministerium geleiteten Behörde unter Federführung mehrerer Institute, unter Beobachtung gestellt.

Gestern hatte sich auch Intel der Diskussion angeschlossen und gedroht ein eigenes Übernahmeangebot zu stellen, sollte Broadcom nicht von seinem Vorhaben ablassen.

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2018.05.11 10:46 V9.5.4-1