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© designersart dreamstime.com Markt | 12 MĂ€rz 2018

Mikron mit deutlich gesteigertem Bestellungseingang

Das zweite GeschĂ€ftshalbjahr verlief fĂŒr die Mikron Gruppe besser als das erste. Dies spiegelt sich in allen drei Kennzahlen wider: Bestellungseingang, Umsatz und EBIT.
Dass die Mitte des GeschĂ€ftsjahres formulierten Erwartungen dennoch nicht erfĂŒllt werden konnten, sei auf den spĂ€ter als erhofften Auftragseingang einiger grosser Kundenprojekte zurĂŒckzufĂŒhren, schreibt das Unternehmen. Über das ganze Jahr gesehen, war der Bestellungseingang fĂŒr Fertigungs- und Automatisierungssysteme von Mikron sehr volatil, was eine ungleiche Auslastung der ProduktionskapazitĂ€ten zur Folge hatte. Insgesamt erzielte die Gruppe einen Bestellungseingang von CHF 278,9 Mio. CHF (Vorjahr: 243,6 Mio., +15%), einen Jahresumsatz von CHF 248,5 Mio. (Vorjahr: CHF 256,0 Mio., -3%) und einen EBIT von CHF 2,8 Mio. (Vorjahr: 4,1 Mio., -32%). Bestellungseingang Die Mikron Gruppe erzielte im GeschĂ€ftsjahr 2017 mit CHF 278,9 Mio. einen um 15 Prozent höheren Bestellungseingang als im Vorjahr. Bis gegen Ende des dritten Quartals war der Bestellungseingang im AnlagengeschĂ€ft von Mikron Machining sehr volatil und allgemein zu tief. Vor allem im vierten Quartal hĂ€tte das GeschĂ€ftssegment vom guten wirtschaftlichen Umfeld profitieren und den tiefen Vorjahreswert beim Bestellungseingang noch insgesamt um 33 Prozent auf CHF 152,9 Mio. steigern können. Mikron Automation erreichte 2017 mit CHF 126,0 Mio. einen um 2 Prozent tieferen Bestellungseingang als 2016. Der RĂŒckgang ist in erster Linie auf die Verschiebung von KundenauftrĂ€gen ins neue Jahr zurĂŒckzufĂŒhren. Umsatz und Auftragsbestand Mit einem Jahresumsatz von CHF 248,5 Mio. vermochte die Mikron Gruppe das Vorjahresergebnis (CHF 256,0 Mio., -3%) nicht ganz zu erreichen. WĂ€hrend Mikron Machining den Umsatz dank des guten Werkzeug- und ServicegeschĂ€ftes um 7 Prozent steigern konnte, sank dieser beim GeschĂ€ftssegment Automation um 11 Prozent. Nach einem sehr schwachen ersten Halbjahr erreichte Mikron Automation im zweiten Halbjahr einen Umsatz in der Höhe des entsprechenden Vorjahreswertes. Mit CHF 157,2 Mio. war der Auftragsbestand der Gruppe Ende 2017 um 28 Prozent höher als Ende 2016. ProfitabilitĂ€t Mit einem EBIT von CHF 2,8 Mio. liegt die Mikron Gruppe 2017 hinter dem entsprechenden Vorjahresergebnis von CHF 4,1 Mio. zurĂŒck. Das GeschĂ€ftssegment Machining hat die ProfitabilitĂ€t zwar verbessert, der EBIT ist mit CHF -1,6 Mio. (Vorjahr: CHF -5,2 Mio.) aber noch immer negativ. Dies ist in erster Linie auf das tiefe Umsatzniveau im MaschinengeschĂ€ft, insbesondere in der ersten JahreshĂ€lfte, zurĂŒckzufĂŒhren. Die ProfitabilitĂ€t wurde auch durch die Kosten fĂŒr Innovationsprojekte belastet, schreibt das Unternehmen. Ohne diesen Innovationsaufwand hĂ€tte Mikron Machining eine positive EBIT-Marge erreicht. Nach dem guten Resultat im Jahr 2016 musste Mikron Automation beim EBIT einen deutlichen RĂŒckgang hinnehmen: von CHF 7,5 Mio. auf CHF 3,1 Mio. im GeschĂ€ftsjahr 2017. Unter BerĂŒcksichtigung des UmsatzrĂŒckgangs um 11 Prozent, erreichte das GeschĂ€ftssegment dennoch eine ordentliche EBIT-Marge von 2,5 Prozent. Ausblick Die Mikron Gruppe geht davon aus, dass sich die Marktbedingungen 2018 nicht grundlegend verĂ€ndern werden. Die Kundenanlagen dĂŒrften weiterhin gut ausgelastet sein, was sich positiv auf das Service- und WerkzeuggeschĂ€ft auswirken wird. Im US-amerikanischen Markt dĂŒrften sich dem WerkzeuggeschĂ€ft weiterhin gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Dies gilt auch fĂŒr Mikron Automation, sobald die Unsicherheiten im Gesundheitssystem beseitigt sein werden. Das GeschĂ€ftssegment sollte zudem vom Trend zur Selbstmedikation profitieren können und von der Tatsache, dass die Menschen immer Ă€lter werden. Mikron Machining eröffnen sich im Jahr 2018 mit der unverĂ€ndert guten Auslastung der Automobilindustrie neue Marktchancen. Angesichts des relativ hohen, wenn auch ungleich auf die verschieden Produktionsstandorte verteilten Auftragsbestands erwartet Mikron fĂŒr das Jahr 2018 ein Umsatzwachstum im Bereich von 10 bis 20 Prozent und in der Folge eine Verbesserung des EBIT.
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2019.02.22 14:26 V12.2.6-2