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© Zumtobel Group Markt | 07 März 2018

Umsatzrückgänge belasten Profitabilität der Zumtobel Group

Wegen negativer Währungseffekte und deutlicher Rückgänge in Großbritannien sinkt der Konzernumsatz der Zumtobel Group im dritten Finanzquartal um 6,7 Prozent.
Das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres der Zumtobel Group war erneut von deutlich rückläufigen Umsätzen insbesondere in Großbritannien, negativen Währungseffekten, intensivem Preiswettbewerb und operativen Herausforderungen geprägt.

Trotz eines währungsbereinigten Umsatzrückganges von 4,6 Prozent konnte im saisonal schwachen dritten Quartal aufgrund der eingeleiteten Einsparmaßnahmen ein ausgeglichenes operatives Ergebnis (EUR plus 0.2 Mio.) erzielt werden.

Alfred Felder, Sprecher des Vorstandes, führt hierzu aus: "Die Entwicklung die wir im dritten Quartal sehen, spornt uns als neuen Vorstand umso mehr an, nun mit Hochdruck an den Herausforderungen zu arbeiten. Wir haben uns für die nächsten Monate eine klare und dicht getaktete Agenda gesetzt – mit dem Ziel, die operative Entwicklung zu stabilisieren und die eingeleiteten Einsparmaßnahmen konsequent umzusetzen."

"Parallel dazu arbeiten wir mit einem schlanker aufgestellten Management-Team an der Zukunftsstrategie für die Zumtobel Group. Hier werden wir klare Maßnahmen und Ziele setzen und in diesem Prozess auch sämtliche Strukturen, Unternehmensabläufe aber auch Märkte und Produktportfolios ergebnisoffen auf den Prüfstand stellen", sagt Alfred Felder und kündigt Ergebnisse bereits für den Juni 2018 an, wenn die Jahresergebnisse veröffentlicht werden.

Belastungen aus Währungseffekten und dem Großbritannien-Geschäft

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 sank der Gruppenumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent auf EUR 908,1 Mio. (Vorjahr: EUR 973,4 Mio.). Diese Umsatzentwicklung wurde durch deutlich negative Währungstranslationseffekte im Ausmaß von EUR 20,7 Mio. beeinflusst, welche vor allem auf die Aufwertung des Euro gegenüber dem britischen Pfund und dem Schweizer Franken zurückzuführen sind. Bereinigt um die Währungseffekte sank der Umsatz im Berichtszeitraum um 4,6 Prozent. Regional betrachtet waren die Umsatzrückgänge insbesondere im wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien mit einem Minus von über 20 Prozent sehr ausgeprägt. Weiterhin positiv ist das Wachstum mit LED-Produkten. Der Gesamtumsatz mit LED-Produkten stieg im Vergleich zum Berichtszeitraum des Vorjahres um 1,3 Prozent auf EUR 719,0 Mio.. Damit erhöhte sich der LED-Anteil am Gruppenumsatz innerhalb von zwölf Monaten von 72,9 Prozent auf 79,2 Prozent.

Profitabilität in den ersten drei Quartalen deutlich hinter Vorjahr

Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT verschlechterte sich in den ersten neun Monaten 2017/18 auf EUR 20,5 Mio. (Vorjahr: EUR 62,0 Mio.). Die Umsatzrendite fiel entsprechend von 6,4 auf 2,3 Prozent. Die Profitabilität sowohl im Leuchten- als auch im Komponentensegment wurde durch die Umsatzrückgänge und einen sehr intensiven Preiswettbewerb belastet. Das Periodenergebnis sank im Berichtszeitraum auf minus EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 29,8 Mio.).

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