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© Rheinmetall Markt | 23 Februar 2018

Rheinmetall bei Ausschreibung zum Europäischen Verteidigungsfonds erfolgreich

Rheinmetall habe sich in der ersten Ausschreibung zur vorbereitenden Maßnahme der EU-Verteidigungsforschung, die aus dem EU-Verteidigungsfonds der EuropĂ€ischen Union finanziert wird, erfolgreich durchgesetzt.
Wie der DĂŒsseldorfer Hochtechnologiekonzern in einer Pressemitteilung schreibt, wurde im Planvorhaben Generic Open Soldier Systems Reference Architecture (GOSSRA) zur FĂŒhrung eines Konsortiums mit Partnern aus neun EU-Mitgliedsstaaten durch die EuropĂ€ische Kommission ausgewĂ€hlt.

"Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot schon in dieser frĂŒhen Phase der Bildung einer EuropĂ€ischen Verteidigungsunion erfolgreich sind. Dieser Erfolg bestĂ€rkt uns auf dem nun eingeschlagenen Weg zum strategischen Ausbau unserer AktivitĂ€ten fĂŒr die EU-Themen in BrĂŒssel bei der Begleitung der weiteren Programme der EuropĂ€ischen Union zur StĂ€rkung der strategischen Autonomie Europas in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik“ kommentiert Dr. Thomas Weise, Leiter der erst kĂŒrzlich in BrĂŒssel neu eröffneten ReprĂ€sentanz der Rheinmetall Gruppe fĂŒr EU und Nato Angelegenheiten.

Im Vorhaben GOSSRA werden Untersuchungen zur Entwicklung einer offenen Referenzarchitektur als Grundlage zur EU-weiten Standardisierung zukĂŒnftiger Soldatensysteme durchgefĂŒhrt. Dies umfasst Elektroniken, Sprach- und Datenkommunikation, Softwarelösungen, Mensch-Maschine-Schnittstellen, Sensoren und Effektoren.

Ein von Rheinmetall gefĂŒhrtes Konsortium hat sich erfolgreich durch die Angebotsphase gebracht. Weitere Partner im Konsortium sind Indra sowie GMV Aerospace & Defence (Spanien), Leonardo SpA sowie Larimart (Italien), die Netherlands Organisation for Applied Scientific Research TNO (Niederlande), iTTi Sp. Z.o.o. (Polen), Tekever ASDS Lda. (Portugal) und SAAB AB (Schweden).
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1