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© FBDi Komponenten | 21 Februar 2018

Zweistelliges Wachstum in der deutschen Bauelemente-Distribution

Der deutsche Bauelemente-Distributionsmarkt (gemäß FBDi e.V.) legt im vierten Quartal um 12 Prozent zu; der Auftragseingang bleibt weiter hoch.
2017 war das absolute Rekordjahr für die deutsche Bauelemente-Distribution, gemessen an den Umsätzen. Im vierten Quartal stieg der Umsatz erneut zweistellig um 12 Prozent auf EUR 845 Millionen. Das sind zwar 10 Prozent weniger als im dritten Quartal, aber es ist immer noch beachtlich. Vor dem Hintergrund einer stabilen Auftragslage (plus 14 Prozent auf EUR 976 Millionen und eine Book-to-Bill-Rate von 1,16) könnte sich zumindest das erste Quartal 2018 weiterhin positiv zeigen.

Im Gesamtjahr 2017 vermeldeten die im Fachverband Bauelemente Distribution (FBDi e.V.) organisierten Unternehmen ein Umsatzplus von 12 Prozent auf EUR 3,6 Milliarden und einen Auftragseingang von EUR 3,91 Milliarden, ein Rekordergebnis. 2017 war neben Knappheit und Preiserhöhungen auch von deutlichen Wechselkurschwankungen (Dollar/Euro) geprägt, die sich über alle Quartale hinweg nahezu ausglichen.

Bei den verschiedenen Komponentenarten war die Entwicklung durchaus unterschiedlich: Während Halbleiter um 11,4 Prozent auf EUR 2,51 Milliarden wuchsen, stieg der Umsatz mit passiven Bauelementen etwas langsamer, um 10,3 Prozent auf EUR 488 Millionen und der mit elektromechanischen Komponenten um 25,5 Prozent auf EUR 377 Millionen. Auch die Stromversorgungen wuchsen noch kräftig um 15,8 Prozent auf EUR 98 Millionen, die restlichen Bauelemente blieben eher unter den Erwartungen. Die Umsatzverteilung in Prozent blieb nahezu unverändert: Halbleiter 69,8 Prozent, Passive 13,6 Prozent, Elektromechanik 10,5 Prozent, Stromversorgungen 2,7 Prozent, allen andere zusammen 3,4 Prozent.

FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: "Eine Jahres-Book-to-Bill-Rate von 1,16 würde unter normalen Umständen auf ein recht ansehnliches Wachstum in 2018 schließen lassen, da aber Aufträge von Kunden je nach Knappheitssituation und Verfügbarkeits-Entwicklung gern auch verschoben oder storniert werden, könnte es im Jahresverlauf eine kleine Ernüchterung geben. Der FBDi geht davon aus, dass 2018 solide, aber nicht bahnbrechend wird."

"Was die weitere Entwicklung betrifft", führt Steinberger aus, "kommt es im Wesentlichen auf die Situation in der Bauelemente-Fertigung an, und welche Entspannung von dort zu erwarten ist. Bei den Kunden scheint die Nachfrage generell weiter hoch zu sein, getrieben weniger von der Verfügbarkeit (und damit dem Risiko von Doppelbuchungen), sondern von Innovation und guter Konjunktur in nahezu allen Branchen."

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