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© Melexis Komponenten | 07 Februar 2018

Melexis expandiert in Europa

Der Chiphersteller plant Investitionen in Millionenhöhe fĂŒr Erweiterung der Werke in Bulgarien und Frankreich.
Melexis, ein weltweiter Anbieter von Mikroelektroniklösungen, will seine PrĂ€senz in Europa mit einem 5-Jahres-Plan und dem Ausbau seiner Einrichtungen in Sofia (Bulgarien) und Corbeil-Essonnes (Frankreich) weiter vergrĂ¶ĂŸern.

Melexis ist seit dem Jahr 2000 in Sofia prĂ€sent und plant, die ProduktionsflĂ€che dort zu verdoppeln sowie die F&E- und Lagereinrichtungen deutlich zu erweitern und zusĂ€tzliche 15'000m2 FlĂ€che zu schaffen – zu den bereits bestehenden 7'500m2. DafĂŒr wird Melexis in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren insgesamt rund EUR 75 Mio. investieren, von denen in diesem Jahr bereits EUR 17 Mio. investiert werden sollen. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage wird erwartet, dass die Mitarbeiterzahl bis Ende 2018 von 425 auf rund 575 anwachsen wird, weitere 160 Mitarbeiter sollen bis Ende 2022 hinzukommen, heisst es in einer Pressemitteilung.

Parallel investiert Melexis in eine neue Wafer-Probing-Anlage in Corbeil-Essonnes, Frankreich. Diese Einrichtung wird einen wesentlichen Teil der Lieferkette von Melexis bilden und auf den gleichen Standards basieren, die bereits in anderen Melexis Wafer-Probing-Einrichtungen entwickelt wurden, um den Produktionsstandard in allen Einrichtungen sicherzustellen. Melexis plant eine Investition von EUR 60 Mio. in Produktionsanlagen ĂŒber einen Zeitraum von fĂŒnf Jahren. AnfĂ€nglich werden dort rund 30 neue Mitarbeiter eingestellt. Die Einrichtung wird im zweiten Quartal dieses Jahres ihren Betrieb aufnehmen.

Veerle Lozie, Vice President Operations bei Melexis, erklĂ€rte dazu: „Nach der jĂŒngsten Erweiterung des Standorts Leper im vergangenen Jahr freuen wir uns, an zwei weiteren europĂ€ischen Standorten expandieren zu können, um unsere weltweiten WachstumsplĂ€ne hinsichtlich F&E, Logistik und FertigungskapazitĂ€t mittelfristig zu erfĂŒllen. Diese Investitionen werden nicht nur zusĂ€tzliche Ressourcen und KapazitĂ€ten bringen, sondern auch sicherstellen, dass wir ĂŒber eine eng gekoppelte und einheitliche Lieferkette verfĂŒgen, um unsere Kunden zu bedienen. Kunden erkennen den Wert unseres Know-hows. Daher erleben wir eine starke Nachfrage nach unseren Produkten, die in den nĂ€chsten Jahren weiter wachsen wird.“
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2