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© jenoptik Markt | 06 Februar 2018

Jenoptik: Fokus verstärkt auf Kernkompetenzen in der Photonik

Nach vorlĂ€ufigen Berechnungen stieg der Umsatz um 9,2 Prozent auf rund EUR 748 Mio. (i.Vj. EUR 684,8). Das EBIT verbesserte sich ĂŒberproportional zum Umsatz auf knapp EUR 78 Mio. (i.Vj. EUR 66,2 Mio.), was einer EBIT-Marge von 10,4 Prozent entspricht (i.Vj. 9,7 Prozent).
Beim Auftragseingang verzeichnete Jenoptik ein starkes 4. Quartal. Aufs Jahr gesehen erhielt Jenoptik neue AuftrĂ€ge im Wert von ca. EUR 803 Mio. (i.Vj. EUR 733,8 Mio.). Getragen wurde die insgesamt sehr gute GeschĂ€ftsentwicklung von einer hohen Nachfrage aus der HalbleiterausrĂŒstungsindustrie sowie regional von einem starken Wachstum in den USA.

Fokus auf photonische Technologien

Im Mittelpunkt der neuen Strategie steht kĂŒnftig ein klarer Fokus auf photonische Technologien bei allen Initiativen und Entwicklungen des Unternehmens. Laut Stefan Traeger, seit 1. Mai Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG, liege darin die StĂ€rke und die Kernkompetenz von Jenoptik. In der kĂŒnftigen Organisationsstruktur sollen drei Divisionen entstehen: das OEM-GeschĂ€ft unter der Überschrift „Light & Optics“, das IndustriekundengeschĂ€ft, „Light & Production“, und das GeschĂ€ft mit Öffentlichen Auftraggebern, „Light & Safety“.

Im Segment Optics & Life Science haben sowohl die Optical Systems als auch Healthcare & Industry zum Segmentwachstum beigetragen. Im Rahmen der kĂŒnftigen Strategie werden beide Sparten zusammengelegt.

Des Weiteren sollen die auf photonischen Technologien basierenden GeschĂ€fte aus dem Segment Defense & Civil Systems herausgelöst und dem heutigen Segment Optics & Life Science neu zugeordnet werden. Zur besseren Positionierung im Markt erhalten die AktivitĂ€ten des heutigen Segments Defense & Civil Systems, die auf mechatronischen Technologien basieren, zukĂŒnftig eine neue eigenstĂ€ndige Marke.

Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher gibt bekannt, dass die Strukturen und Reporting entsprechend bis zum 1. Januar 2019 umgestellt wĂŒrden. Bis Ende 2018 werde Jenoptik in den derzeitigen Segmenten berichten.

Wachstum in den kommenden Jahren soll sich weiter beschleunigen

FĂŒr 2018 bestĂ€tigt der Vorstand das ursprĂŒngliche Wachstumsziel und peilt einen Umsatz in einer Spanne von EUR 790 Mio. bis EUR 810 Mio. an. Die EBIT-Marge soll zwischen 10,5 und 11,0 Prozent liegen – und damit ĂŒber der bisherigen Prognose von rund 10 Prozent.

Neben dem verstĂ€rkten Fokus auf photonische Technologien, werden Themen wie Internationalisierung und Innovationen fĂŒr Jenoptik noch wichtiger. Stefan Traeger erklĂ€rt, dass man auf internationale Teams und mehr lokale Entscheidungen vor Ort setze. Auch solle mindestens eine Division bis 2022 ihren Hauptsitz außerhalb von Deutschland haben. Die Entwicklungsleistung von Jenoptik einschließlich kundenspezifischer AuftrĂ€ge soll bis 2022 auf ca. 10 Prozent vom Umsatz steigen (2017: ca. 8,6 Prozent).
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-2