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© Heraeus Markt | 29 Januar 2018

Gold und Silber im Jahresverlauf durch stärkeren US-Dollar belastet

Die derzeitige Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar spricht für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bei den Edelmetallpreisen von der Gold, Platin sowie Silber profitieren.
Das ist eine Produktankündigung von Heraeus. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
Der USD ist jedoch überverkauft und die drei erwarteten Zinsanhebungen der Fed könnten daher dem USD im zweiten Halbjahr einen Schub verleihen, was sich in der Regel negativ auf die Edelmetallpreise auswirkt, schreibt Heraeus Precious Metals, Spezialist für industrielle Edelmetallservices in der neuen Edelmetallprognose für 2018.

Die einzelnen Edelmetallprognosen für 2018 in Kürze:

Der Aufschwung des Goldpreises wird abgebremst: Im Jahr 2017 nahm der Goldpreis um 12 Prozent zu. Im Jahresverlauf rechnet Heraeus mit einem wiedererstarkten US-Dollar, der die derzeitige Aufwärtsbewegung beim Goldpreis umkehren dürfte. Die zu erwartende sinkende Liquiditätszufuhr der Zentralbanken, sowie steigende Renditen von Staatsanleihen sprechen dafür. Im Gegenzug dürften die politischen Konflikte in Korea und dem Nahen Osten unterstützend wirken, Gold bleibt damit weiter ein sicherer Hafen für Investoren. Es wird eine Handelsspanne zwischen 1.175 bis 1.375 $/oz erwartet.

Der Silberpreis hängt an der Entwicklung des Goldpreises: Die industrielle Nachfrage für Silber ist 2017 leicht gewachsen, im Wesentlichen getragen von der stark wachsenden Photovoltaikindustrie. Dieser Trend dürfte sich im Jahr 2018 fortsetzen, wird aber nicht ausreichen um eigene Impulse zu setzen. Ohne neues Interesse von Anlegern dürfte die Entwicklung des Silberpreises an der Entwicklung des Goldpreises hängen. Im Jahresverlauf wird daher mit tieferen Preisen gerechnet. Die Experten von Heraeus Precious Metals rechnen mit einer Preisspanne zwischen 15,25 bis 18,00 $/oz.

Erholung beim Platinpreis: Die Marktbedingungen für Platin werden sich im Jahr 2018 verbessern. Die Nachfrage der Schmuckindustrie dürfte steigen, während sich der Verbrauchsrückgang aufgrund des Diesel-Skandals in der Automobilindustrie abflachen wird. Der Durchschnittspreis wird zwischen 860 bis 1.050 $/oz erwartet.

Der Palladiumpreis pendelt sich auf dem derzeitig hohen Niveau ein: Palladium profitierte in den vergangenen Jahren vom starken Wachstum der Automobilindustrie, die 80 % der Nachfrage verantwortet. Aufgrund des Wegfalls von Steuervorteilen im wichtigsten Automarkt China, sowie einem schwächeren Wachstum des US Marktes dürfte sich der Zuwachs deutlich abflachen. Es wird mit Preisen zwischen 900 bis 1.170 $/oz gerechnet.

Die Preise der kleinen Platingruppenmetalle bleiben weiterhin gut unterstützt durch industrielle Nachfrage. Die Nachfrage nach Rhodium dürfte weiter ansteigen, wobei die im letzten Jahr in China aufgebauten Bestände weitere Preiszuwächse dämpfen werden. Der Aufwärtstrend des Rutheniumpreises dürfte sich, unterstützt durch diverse Anwendungen, weiter fortsetzen. Iridium unterdessen profitiert von einer Ausweitung der Produktionskapazitäten bei diversen Anwendern.

„Wer Fehlentscheidungen vermeiden will, muss den Markt besser verstehen als der Rest der Marktteilnehmer“, sagt Hans-Günter Ritter, Leiter Global Trading bei Heraeus. „Durch die Partnerschaft mit dem renommierten SFA Oxford, die weit über die Erstellung der Jahresprognose hinausgeht, bietet Heraeus als größter Edelmetallservice-Anbieter der Welt seinen Kunden jetzt noch umfangreichere Markteinblicke und Analysen“.

Die komplette Analyse ist auf der Webseite von Heraeus zu finden.

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