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© GoPro Markt | 09 Januar 2018

GoPro setzt die Restrukturierung fort

"GoPro hat sich verpflichtet, seine Geschäftsaktivitäten im Jahr 2018 in neue Bahnen zu lenken. Wir haben das neue Jahr mit starkem Durchverkauf begonnen und sind begeistert von unserer Hardware- und Software-Roadmap", sagte CEO Nicholas Woodman.
"Wir gehen davon aus, dass unsere Roadmap, in Verbindung mit einem niedrigeren Betriebskostenmodell, es GoPro ermöglicht in der zweiten Jahreshälfte 2018 zu Profitabilität und Wachstum zurückzukehren", heißt es weiter.

Zu diesem Zweck reduziert GoPro seine Belegschaft von 1'254 Mitarbeitern (per 30. September 2017) auf weniger als 1'000 Mitarbeiter weltweit. Darüber hinaus wird GoPro-Gründer und CEO Nicholas Woodman seine Barabfindung für 2018 auf 1 USD reduzieren.

Eine Neustrukturierung der Geschäftsaktivitäten von GoPro werde zu einer geschätzten Gesamtbelastung von USD 23 bis 33 Millionen führen.

Zudem muss sich der Kamera-Spezialist sich nach gut einem Jahr im Drohnengeschäft geschlagen geben. Gopro hatte mit dem Einstieg in den Drohnenmarkt große Hoffnungen auf eine Belebung seines Geschäfts verbunden. Nach nur zwei Wochen musste das Unternehmen sein Produkt wegen Absturzgefahr zurückrufen. Betroffen waren alle bis dato verkauften Karma-Drohnen (rund 2'500 Stück). Es dauerte rund drei Monate, bis das erneuerte Modell wieder in den Handel kam. Wie es nun scheint, eine zu lange Wartezeit für einen erfolgreichen Markteintritt.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-1