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© M+W Group Komponenten | 15 Dezember 2017

BMBF fördert Forschungsprojekt Fab4Lib

Ein Konsortium aus 17 Unternehmen und Forschungsinstituten wird im Januar 2018 mit der Erforschung und Entwicklung von Prozessen für eine Groß-Serienfertigung für Lithium-Ionen Batteriezellen beginnen.
Das Projekt hat zum Ziel, innovative Lösungen entlang der Wertschöpfungskette der Lithium-Ionen-Technologie zu erforschen und diese in Demonstratoren zu validieren. Das Projekt wird geleitet von der TerraE Holding GmbH, die auch plant, die erarbeiteten Ergebnisse sukzessive und zeitnah in einer Großserienproduktion in eigenen Fabriken umzusetzen. Das Projekt mit einem Umfang von EUR 12,1 Millionen wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit EUR 5,5 Millionen gefördert und wird eine Laufzeit von 18 Monaten haben.

"Das BMBF unterstützt mit dem Projekt 'Fab4Lib‘ den Aufbau einer Batteriezellproduktion in Deutschland. Ziel ist es, deutsche Unternehmen bei der Versorgung mit Batteriezellen zu unterstützen. Gerade für die Automobilhersteller ist dies von zentraler Bedeutung. Die Batterie stellt einen großen Teil der Wertschöpfung von Elektrofahrzeugen dar", so der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel MdB.

Am Ende des Projektes soll eine konkurrenzfähige Produktionseinheit mit einer Produktionskapazität von 6 GWh p.a. entwickelt worden sein. Diese Einheit könnte zukünftig dort modular und vielfach aufgebaut werden, wo die entsprechende Kapazität benötigt werde.

Partner im Projekt Fab4Lib:

TerraE Holding GmbH, StreetScooter GmbH, BMZ Batterien-Montage-Zentrum GmbH, SGL, CARBON GmbH, Umicore AG & Co. KG, Custom Cells Itzehoe GmbH, Litarion GmbH, M+W Group GmbH, Manz AG, Siemens Aktiengesellschaft, ThyssenKrupp System Engineering GmbH, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Chair of Production Engineering of EMobility Components (PEM) der Rheinisch-Westfälische, Technische Hochschule Aachen (RWTH), Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Öko-Institut, Institut für angewandte Ökologie e.V. und die assoziierten Partner Solvay Fluor GmbH und Leclanché GmbH

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2018.06.15 00:12 V9.6.1-2